Shampoo, Zahnpasta und Co. oder „Kann man auch ohne Plastik sauber sein?“

Mein erster und letzter Versuch, mir mit Schichtseife die Haare zu waschen

Meine Haare halten zugegebenermaßen Einiges aus, daher habe ich mir die Umstellung auf  Schichtseife nicht so gravierend vorgestellt, wie bei jemandem, dessen Frisur mit Spezialpflegeshampoos, Packungen, Kuren, Sprays, Gel und sonstigen am Markt erhältlichen Haarpflege- oder Stylingprodukten in Schuss gehalten wird. Ich muss aber zugeben, dass meine Naturwelle nach der Waschung mit Schichtseife tatsächlich noch schwieriger zu bändigen war als bisher („struppig“ wurde meine Frisur sogar von jemandem genannt!!), was ich im Rahmen unseres Experiments sogar in Kauf  genommen hätte, wenn ich nicht doch noch bessere Alternativen gefunden hätte.

Was es alles gibt! Haarschampooseife und Rezepte zum Selbermachen

Zum Glück hat Peter nämlich zwei nette Arbeitskolleginnen, die sich schon seit einiger Zeit mit der Herstellung von natürlichen Körper- und Haarpflegeprodukten beschäftigen. Durch diese beiden haben wir zum ersten Mal etwas über „Haarshampooseifen“ erfahren und konnten diese Dank großzügiger Spenden inzwischen auch schon ausgiebig testen.

Die Shampooseifen kommen gänzlich ohne Verpackung aus und pflegen das Haar ganz wunderbar (wäre doch ein netter Werbespruch, oder?).

Bei mir hat sich sogar noch ein positiver Pflegeeffekt eingestellt: Mein ansonsten gar nicht seidiges Haar, lässt sich tatsächlich auf einmal leichter frisieren und sieht nicht mehr so trocken aus. (Das ist zumindest mein subjektiver Eindruck, denn Peter, der allerdings auch nach Friseurbesuchen meinerseits noch kaum jemals eine Veränderung bemerkt hat, kann natürlich auch hier keinen Unterschied feststellen.)

Haarshampooseifen gibt es übrigens auch im „Großen Stil“ z.B. von der Firma „Lush“, allerdings kann ich da über die Inhaltsstoffe nichts Genaues sagen, da ich sie selber noch nicht gekauft habe.

Denjenigen, denen die Vorstellung von einem Stück Seife als Shampoo nicht behagt, kann ich als Alternative noch die Haarpflegeprodukte der Firma Weleda empfehlen. Es gibt Kastanien- und Salbeishampoon in der Metalltube (nur mit Plastikschraubverschluss) mit natürlichen Inhaltsstoffen und ich finde beide sehr empfehlenswert und extrem ergiebig.

Eine weitere Variante möchte ich ebenfalls nicht unerwähnt lassen:

Man kann Shampoo auch (angeblich relativ einfach) selber machen. Zahnpasta übrigens ebenso. Ich habe im Internet dazu schon viele Rezepte gefunden, bin aber mangels zeitlicher Ressourcen bisher noch nicht dazugekommen, sie selber  auszuprobieren. Dass es funktioniert, beweisen einige geschenkte Glasfläschchen mit selbst gemachtem Shampoos  aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis. (Leider konnte ich noch nicht alle testen.)

Ganz Ähnliches wie für Shampoo gilt natürlich auch für Duschgel, wobei wir in diesem Bereich mittlerweile feste Seifen mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen bevorzugen. Ich finde, dass diese in der Anwendung weitaus sparsamer sind und außerdem (wenn eine gute Qualität gekauft wird) auch die Haut nicht so stark austrocknen.

Die Sache mit der Zahnpasta oder warum Peter kein Salz mehr in der Küche fand

Was Zahnpasta anbelangt, gibt es ebenfalls einige Varianten: Ich selbst bin ja eine Verfechterin der Theorie, dass Zahnpasta für eine gute Zahnhygiene nur marginal von Bedeutung ist. Diese Theorie stützt sich auf die Aussage eines Zahnarztes, der mir vor vielen Jahren einmal erklärt hat, dass es vielmehr auf das richtige und gründliche Putzen ankommt und normales Kochsalz eine absolut ausreichende Alternative zu Zahnpasta darstellt.

Diese Möglichkeit habe ich im Zuge des Experiments natürlich ausprobiert und sie wäre für mich auch absolut befriedigend gewesen, wenn Peter das Salz nicht ständig in der Küche gesucht hätte. (Mittlerweile haben wir es geschafft, ein eigenes Salzglas fürs Badezimmer zu organisieren.)

Da reines Kochsalz in unserer Familie aber außer mir niemand verwenden will, haben wir auch weiterhin „normale“ Zahnpasta im Gebrauch. Diese gibt es ebenfalls von der Firma Weleda in Metalltuben (und in 5 verschiedenen Sorten).

Fortsetzung folgt:

Dem Thema „Kosmetik“, das mein Sohn Samuel ja zu Beginn des Experiments als eines der Hauptprobleme meinerseits einstufte, werde ich demnächst ein eigenes kleines Kapitel widmen.

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62 Gedanken zu „Shampoo, Zahnpasta und Co. oder „Kann man auch ohne Plastik sauber sein?““

  1. Apropos Zahnpasta
    Mir fällt ein, daß meine Familie früher immer Ajonal Zahnpasta verwendet hat, die in Metalltuben verpackt und sehr, sehr sparsam zu verwenden ist. Sie hat einen etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmack, aber ich habe sie auch als Kind immer gerne verwendet, weil sie so schönen Schaum macht. Ich weiß, daß sie z.B. bei DM erhältlich ist!

  2. Eigentlich wollte ich hier keine Werbung machen, in dem Fall denke ich aber, dass es sinnvoll ist.
    Zum Thema Shampoo-Seifen und Kosmetik allgemein möchte ich nur korrigieren:
    Die Firma heißt „lush“ und stellt fair-trade-bio-kosmetik her. In Wien gibt es soweit ich weiß 2 Shops, man kann aber alle Produkte auch übers Internet bestellen (lush.at). Die Produkte sind meiner Meinung nach spitze in jeder Hinsicht..leider etwas teuer aber ansonsten wirklich nur zu empfehlen!!
    Es gibt eigentlich alles, was man sich vorstellen kann (abgesehen von Schminke), was man brauchen könnte, viele Dinge die „normalerweise“ flüssig sind gibt es (auch) in fester Form. Verpackungsmaterial ist aus Metall, kann man auch dort zurückgeben oder aus recyceltem Plastik bzw. das Meiste sowieso in Papier verpackt. Ich bin davon total begeistert!
    Liebe Grüße

    1. Liebe Viktoria!
      Danke für den Hinweis. Das war ein Tippfehler meinerseits (hab ich schon durch einen Facebookkommentar bemerkt, aber dann vergessen, zu korrigieren.)
      Ich finde auch, dass sich bei Körperpflegeprodukten ein etwas höherer Preis lohnt und man sie dafür einfach sparsamer verwenden sollte. Meine Erfahrung mit Schmpoonseife hat mir auch gezeigt, dass man da mit sehr wenig, sehr lange auskommt.

      LG Sandra

    2. lush macht viele, viele bunte und doll riechende Sachen! Ich liebe es, da zu stöbern!
      Aber ob alle Inhaltsstoffe nötig und gut haut-/umweltverträglich sind möchte ich in Frage stellen. Jedenfalls nicht unbedingt für empfindliche Allergikerhaut.
      Ich wasche mir mittlerweile die Haare mit selbst hergestellter Seife. GANZ WICHTIG: Nach dem Waschen und gründlichem Auspülen die Haare mit Wasser plus einem Schuss Essig (aus der Glasflasche ;-)) nachspülen. Neutralisiert die alkalische Seife und verhindert, dass die Haare sich „bremsig“ und schmierig anfühlen. Welche Seife für welches Haar muss man ausprobieren. Meine Seife ist ca 8% überfettet und hauptsächlich aus Olivenöl, für meine eher trockenen Haare grade richtig.

      Gruß Julia

      1. Liebe Julia!

        Machst Du die Seife selber und wenn ja, könntest Du mir vielleicht ein Rezept dafür auf keinheimfuerplastik@aon.a schicken?
        Das wäre sehr nett!

        LG sandra

    3. Liebe Plastikvermeider!

      Ein kleiner Tipp von mir: Es gibt einen Seifensieder, der seine Seifen in kleinen Kartons verpackt. Ganz plastikfrei. Die Seifen sind nur aus Naturprodukten hergestellt. Positiver Nebeneffekt: Ich vertrage als Neurodermitiker diese Seifen ganz hervorragend. Haarwäsche, Körperpflege und Rasur sind super damit. Der Seifensieder ist im Freilichtmuseum Salzburg beheimatet. http://www.seifensieder.cc.

      Liebe Grüße und macht weiter so.

      Joschi Kaindlstorfer

  3. Ich kann für die Zahnpflege Stevia empfehlen (Stichwort Karies) – auch für die Hautpflege zB als Zusatz zur Wascherde.
    Stevia wird seit jeher in Naturvölkern als natürlicher Süßstoff verwendet. In Asien steht Stevia angeblich nebst Zucker am Tisch in öffentlichen Cafe´s – leider schmeckt Stevia angeblich der Zuckerindustrie in Europa nicht – daher wurde es in der EU nicht oder nur in einem Land als Lebensmitel zugelassen (kenn mich nicht besonders aus – habs so gelesen).

    Man kann die getrockneten Blätter oder auch Konzentrate in Pulverform oder flüssig für Kosmetik und zum natürlichen süßen verwenden. Kochen und backen mit Stevia kann aber leicht zur Herausforderung werden, da die Süßkraft wesentlich stärker als bei Zucker ist – dh auch die Konsistenz von Teigen ändert sich. Es gibt Rezepte wie man aus der Pflanze grünes Pulver und die grüne Flüssigkeit herstellt und dass man das Pulver 1:1 mit Inulien mischen kann um es besser dosieren zu können! Aja – ich hab in unserer Stadtbibliothek auch ein Buch gefunden – jedoch hauptsächlich mit amerikanischen Rezepten.
    Wer möchte kann sich im WWW schlauer machen …

    Ich verwende Stevia gerne für alle flüssigen Speisen und eben für Getränke (Kaffee) – also zb kann man sich bitteren Orangensaft steviasüß machen 😉

    Stevia ist nicht die einzige Pflanze die süß schmeckt – und das mit sehr wenig Kalorien. Aber für den natürlichen Nachhaltigen Hausgebrauch optimal.

    Stevia schmeckt nicht 1:1 wie Zucker! also besser mal probieren 😉

    glg Barbara

    1. Wo kann man die Sachen denn bekommen? im Internet habe ich bis jetzt nur gelesen, dass Stevia in Deutschland und Österreich gar nicht zugelassen ist… Heißt das, dass man die Pflanze selber ziehen muss? Aber wo bekommt man die her?

  4. Kochsalz würde ich nicht empfehlen, aus den gleichen Gründen wie Plastik. Natursalz wie Himalaya ist sehr gut und auch gesund. Ein Rezept, wäre für Zahnpasta ist z.B: Salz + Salbei, Schafgarbe, Minze, Gundermann (alle Kräuter getrocknet und mit Salz fein zermahlen). Man kann diese alle selber anpflanzen oder sammeln.

    Ich möchte hier mein Blog http://autarkie-tippsundtricks.blogspot.com/ bekannt geben. Da auch ich mich mit solchen und ähnlichen Themen befasse. Weg von Plastik, Autarkie (unabhängig vom Geld), Gesundheit etc.

    Für eine gegenseitige verlinkung würde ich mich freuen.

    1. Ungläubiges Kopfschütteln über Deine Meinung zu Kochsalz!
      Glaubst Du, daß das NaCl aus dem Himalaya oder aus dem Meer (!) gesünder ist als das aus unseren Alpen?!
      Das ist doch nur eine Werbemasche der überbiologischen Geschäftemacher!
      Ansonsten: Salz mit Kräutern +++
      Und Dein Blog interessiert mich!
      LG Lucia

      1. Stimmt so nicht ganz: Kochsalz (NaCl) ist ein Industrieprodukt…billigst hergestellt, ist es quasi eine Art Industrieabfall, bei dem zufällig festgestellt wurde, dass er auch salzig ist.
        Und Meersalz bzw Steinsalz sind Naturprodukte. Und ja, auch ich glaube, das Naturprodukte immer besser sind als Industrieprodukte. Genau wie auch beim Zucker. Ich denke einfach, der Körper kann Naturprodukte immer besser aufnehmen als industriellen Ersatz.
        Ich putze auch damit die Zähne und kann mich nicht beklagen.
        Und selbst dann ist Steinsalz kein schimmer Geldfresser…denn soviel benutzt man nun ja auch nicht.
        Ich finde den Geschmakc inzwischen sogar sehr angenehm.

        1. Wo lebst Du denn, Keowyn, daß bei Dir Kochsalz ein „Industrieprodukt, quasi eine Art Industrie-
          Abfall“ ist?!
          Meine Chemieausbildung und Wikipedia behaupten nämlich, daß Kochsalz = NaCl überall auf unserer Erde aus natürlichen Vorkommen (Steinsalz ober- und unterirdisch, Solequellen, Salzseen, Meerwasser…) gewonnen wird.

        2. Keowyn verwechselt das mit den Flourid- und jodid-Zusätzen im normalen Salz, wo der Verdacht besteht, dass hier die Industrie tatsächlich billig ihre Abfälle hinein entsorgt und sich dies vom Kunden auch noch bezahlen lässt.
          Über Sinn und Unsinn solcher Zusätze lässt sich sicher trefflich streiten…
          Wir benutzen Meer- oder Steinsalz, je nachdem, was wir bekommen können ohne Rieselhilfen und Trennmittel, denn wir finden, unabhängig von einer evtl. gesundheitlichen gefährdung, dass wir ohne solche Zusätze trefflich auskommen und deshalb auch nicht verwenden wollen.

  5. Liebe Sandra,

    vielen Dank dafür, dass du diese internetseite zum Ideenaustausch für Alternativen zum Plastik erstellt hast!
    Ich habe auch vor einiger Zeit den Film von Werner Boote gesehen und danach entschieden, soviel Plastik wie möglich im täglichen Leben zu vermeiden.

    Bei vielen Dingen ist mir jedoch bislang noch keine Alternative eingefallen, z. B. für die Damenrasierer bzw. Rasierklingen. Bis jetzt habe ich nur Produkte gefunden, die Plastik enthalten und auch noch in Plastik verpackt sind. Selbst diese älteren viereckigen Metallrasierklingen ohne Plastikrahmen haben meistens eine Plastikverpackung.

    Weiß vielleicht jemand, wo man solche Klingen ohne Plastikverpackung bekommen kann?

    Liebe Grüße,
    Maha

    1. Schau mal bei der Firma manufaktum (www.manufaktum.de) nach. Dort gibt es vieles aus traditionellem Handwerk, inklusive Rasierer. Die Produkte sind teuer aber wir haben festgestellt, dass die Investition sich lohnt.

      1. Liebe Joana!

        Habe gestern auf Deine Empfehlung hin das Rasierersortiment von Manufaktum inclusive Kommentare der Kunden nochmal genauer studiert. Bisher haben mich tatsächlich immer die Preise der Rasierer abgeschreckt, aber nachdem die meisten Kunden bestätigten, dass diese Investition sich schon nach relativ kurzer Zeit bezahlt macht, hab ich nochmal nachgedacht, was Einwegrasierer bzw. Ersatzklingen für Aufsätze im Drogeriemarkt kosten. Da die Ersatzklingen, die ich bisher verwendet habe relativ teuer sind (Einwegrasierer kommen sowieso nicht in Frage), würde sich zumindest das günstigere Modell samt Ersatzklingen in ca 1,5 Jahren rentieren.
        Bezüglich der Anwendung bin ich noch ein wenig skeptisch, da es anscheinend doch ein wenig Geschick erfordert, sich mit den „richtigen“ Rasierklingen verletzungsfrei zu rasieren, aber das sollte mit etwas Übung auch kein Problem sein. Also werde ich mich wohl nach einem dieser Rasierer umsehen, denn ganz ohne kommt man ja heutzutage auch als Frau kaum mehr aus…..
        LG Sandra

  6. ich hab so etwas bis jetzt nie probiert. Meine Oma hat vielleicht hunderte Rezepte und macht alles selbst, sie hat nie etwas anderes verwendet, nur die selbst gemachten Seifen. Ihre haut und ihres Haar sind gesunder als meine und sehen fantastisch aus

    1. Liebe Alexandra!

      Danke für den Tipp. Die Kunststoffspender finde ich pronzipiell nicht so tragisch…toll wäre es natürlich, wenn man die Gläser wiederbefüllen lassen könnte. Diesbezüglich werde ich zumindest mal nachfragen.

      LG Sandra

  7. Liebe Familie Krautwaschl,

    zum Thema „Zahnpasta“: Ich verwende „Luvos Heilerde“ aus der Apotheke. Die eignet sich super zum Zähne putzen. Meiner Meinung nach funktioniert sie noch gründlicher als Zahnpasta und man bekommt nach einigen Anwendungen deutlich weißere Zähne. Und sie beugt Mundgeruch vor, weil sie antibakteriell wirkt! Ich verwende sie in unserem Haushalt nicht nur zum Zähne putzen, sondern auch als Heilmittel bei Mückenstichen, Schürfwunden, Verdauungsbeschwerden etc. Wirklich zu empfehlen!

    Zum Thema „Haare waschen“: Mein Geheimtipp ist Erde „Ghassul fein“ von Orkos (Tropenfruchthandel). Man rührt etwa 5 Löffel der Erde mit doppel so viel Wasser an und lässt die Masse für ein paar Minuten ziehen bis sie eine gelige Konsistenz aufweist (ähnlich der eines Shampoos). Dann wie gewohnt, Haare nass machen, Erdmasse ins Haar einmassieren. Ist noch ein Rest übrig, kann man sich damit seinen Körper einreiben (anstatt von Duschgel). Letzendlich wie gewohnt abduschen. Die Haut fettet nach dem Duschen selbst nach. Also ist sie besonders gut geeignet für Menschen mit trockener Haut. So bekommt man übrigens auch Schuppen sehr gut weg!
    Allerdings dauert es ein paar Haarwäschenn, bis sich das Haare an dieses Waschverfahren gewöhnt. Bei mir hat es 3 Wäschen gedauert, mittlerweile habe ich einen strahlend, natürlichen Haarglanz – ganz ohne Chemie!

    Zum Thema „Wäsche waschen“ und „Putzmittel“: Seit ein paar Monaten benutzen wir „Waschnüsse“ (Orkos), seit kurzem auch zum Geschirrspülen und als Reinigungsmittel! Zitat von Orkos: „Die Waschnuss ist die unverzehrbare Frucht des Seifenbaums, der wie der Litschibaum zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) gehört. In zahlreichen ostasiatischen Ländern wachsen die Waschnüsse wild und ihre Schalen werden schon seit Urzeiten traditionell zur Kleider- und Haarwäsche verwendet. In der westlichen Welt extrahiert man das Saponin aus den Waschnüssen, um daraus industriell Seife herzustellen. (…) Zitat aus der Bedienungsanleitung zu den Waschnüssen von Orkos (www.orkos.com). Laut Orkos reicht ein 1-kilo-Beutel für eine vierköpfige Familie etwa ein Jahr lang zum Wäsche waschen!

    Riesen Lob an euch nach Hause, haltet durch! 🙂

    LG, Jennifer

    1. Zum Thema Waschnüsse: Ich habe vor einiger Zeit gelesen, dass die steigende Verwendung von Waschnüssen in den „Industrieländern“ dazu führt, dass die Menschen in den Ländern, aus denen die Waschnüsse kommen sich diese nicht mehr leisten können und deshalb gezwungen sind auf extrem umweltschädliche chemische Waschmittel umzusteigen.
      Ich finde, wenn man sich das zusätzlich vor Augen führt, sind Waschnüsse eigentlich keine wirkliche Alternative. Es ist wohl besser bei uns „milde Waschmittel“ zu verwenden.

  8. Hallo!

    Die Firma Lush (bezüglich Seifen) die oben schon erwähnt wurde, kann ich auch empfehlen.

    Ich möchte aber auf ein österreichisches Kleinunternehmen hinweisen, das selbst Naturseifen herstellt, und so gut es geht auch biologische Kräuter etc. verwendet.

    Alles Seife, in Wien auf dem Naschmarkt haben sie einen Stand, ansonsten gibts einen Online Shop.

    http://www.allesseife.at/

    Liebe Grüße,

    Laura

  9. Liebe Sandra,
    wir haben auch vor einem Monat ein Projekt gestartet. Wir wollen innerhalb eines Jahres absolut nachaltig und mit möglichst wenig Umweltverschmutzung leben. Alles was sich nicht vermeiden lässt, wollen wir durch gute Taten ‚wieder gut machen‘. (ich schreibe auch einen blog darüber: http://operation-limbo.blogspot.com/) Deshalb ist es großartig andere zu finden, die auch etwas ändern wollen und es dann auch noch tun!!
    Ich hab mir bereits viel von dir abgeschaut. (Waschlappen in der Küche, kein Plastik in der Küche,…)
    Ich habe gelesen, dass du bezüglich der Waschnüsse ein wenig skeptisch bist. Das bin ich auch, denn die Nüsse reisen rund um die Erde und die Ökobilanz ist dadurch beeinträchtigt. Öko-Test hat die Nüsse getestet: http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1112360030
    Dieser Link hat mir bei meiner Entscheidung geholfen.
    Viel Erfolg weiterhin! Zusammen ist das alles zu schaffen,
    liebe Grüße aus Tirol,
    Vroni

  10. Liebe Vroni!

    Danke für den Link über die Waschnüsse und den Hinweis auf Euren Blog!
    Die Idee ist wirklich toll und ich kann aus meiner Erfahrung mit unserem Experiment sagen, dass es sehr viel für die eigene Motivation bringt, wenn man möglichst viele Kontakt mit Gleich-oder ähnlichgesinnten herstellt.
    In diesem Sinne hoffe ich, dass wir n och öfter voneinander hören werden.

    LG sandra

  11. Liebe Sandra!
    Ja, ich bin schon wieder da. Diesmal mit ein paar Fragen. Vielleicht kannst du mir weiter helfen. Ich hoffe, ich habe nix überlesen in eurem mittleweile sehr großen Blog und stelle nicht Fragen, die eh überall schon beantwortet sind.
    Hast du eine gute Firma für Holzzahnbürsten gefunden? Der Versand aus Deutschland ist immer so teuer. Was nimmst du statt Plastikkübeln? Was statt Wäschkörben? (Eigentlich eine blöde Frage, denn ‚Korb‘ sollte alles beantworten)
    Weißt du eine gute Zahnseide, die nicht in Plastik verpackt ist?
    Irgendwo hab ich hier gelesen, dass Tupperware zugibt, dass sie bestimmte Kunststoffe verwendet, die als bedenklich gelten. Hast du dazu eine Quelle?
    Ich habe an Tupperware geschieben, ob sie laut REACH Giftstoffe verwenden, aber sie haben sich natürlich noch nicht gemeldet. (http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/gift_stoppen/musterbrief) Ich würde das gerne wissen um ein Argument zu haben, wenn ich mit Freunden diskutiere.
    Nimmst du noch immer Salz zum Zähne putzen? Hat sich das bewährt? Ich trau mich da noch nicht drüber.
    Würd mich sehr freuen, wenn du mir weiterhelfen kannst.
    Liebe Grüße, Vroni

      1. Hallo Eva!
        Super!! Vielen lieben Dank! Ich hab die Zahnseide gefunden. Genau das suchte ich
        http://www.waschbaer.de/Nachfuellpackung-Zahnseide–203d1a46917,167505.html
        Nur gibt es wieder das gleiche blöde Problem. Der Versand kostet 9,95 € und es gilt ein mindest- Bestellwert von 80€. Das macht das ganze bitter.

        Schade! Das passiert mir dauernd. Leider auch bei den unter Alternativprodukten angebotenen Schwimm-Utensilien, meinen fair-gehandelten Bio-Kondomen, giftfreier-Wäsche und und und…
        Was tun? Vielleicht frag ich mal im Bioladen, was sich bestellen lässt. Oder gibt es hier sonst noch jemanden aus Innsbruck, der das selbe braucht? Wohl kaum. Du hast recht, Sandra, es fehlt einfach den der Vernetzung. :/
        Liebe Grüße Vroni

        1. Liebe Vroni!

          Ich kenne das Problem (mit den Versandkosten, meine ich). Allerdings läßt sich auch hier im Kleinen oft erstaunlich viel bewegen. In unserem Bekanntenkreis haben wir doch schon einige Leute „angesteckt“ und uns auch wiederum von guten Ideen anstecken lassen und in manchen Bereichen ist es durchaus schon gelungen, „Einkaufskooperationen“ zu initiieren (z.b bei Waschmitteln oder Naturtextilien).
          Ich glaube sogar, dass es immer mehr Leute gibt, die an sinnvollen, fair gehandelten, nachfüllbaren, schadstoffarmen, langlebigen….usw. Produkten interessiert wären.
          Das Problem ist oft einfach wirklich, dass die Leute gar nicht wissen, dass es sowas gibt (wie ich immer wieder auch an mir selbst feststellen muss!), weil diese Dinge kaum bis gar nicht beworben werden.
          Wir können uns in diesm Sinne also durchaus als „Wissensvermittlerinnen“ sehen! Ich finde es lohnt sich, im eigenen Umfeld immer wieder Menschen auf alternative Möglichkeiten hinzuweisen.
          Schade, dass wir nicht näher beieinander wohnen, sonst würd ich mich gleich bei der Bestellung der fair gehandelten Bio-Kondome anschließen :-)!!!
          Wünsch Dir jedenfalls viel Ausdauer und Erfolg bei der regionalen Vernetzung!

          LG sandra

        2. Liebe Vroni!

          Jetzt hab ich gerade nochmal bei Manufactum nachgeschaut und dort auch noch eine ZahnseidE in einer Blechdose gefunden. Der Versand ist dort zumindest etwas günstiger. Kannst sie Dir ja mal anschauen…
          LG sandra

  12. Liebe Vroni!
    Werde mich bemühen, Deine Fragen so gut wie möglich zu beantworten:
    Ich habe gerade über den Blog einen Tip für Holzzahnbürsten bekommen, den ich aber im Moment leider nicht finde (das ist hier ein wenig schwierig, weil man sich immer merken müsste unter welcher Rubrik der Kommentar geschrieben wurde und das schaff ich nicht immer!). Aber vielleicht findest du den Hinweis ja selber noch.
    Ich verwende zwar immer noch Holzzahnbürsten (aus unserer ersten Lieferung!), aber für die Buben und für Peter habe ich inzwischen Kunststoffbürsten mit Naturborsten und austauschbarem Bürstenkopf besorgt, weil sie das Holz im Mund als zu rauh empfunden haben. Diese Bürsten (Firma monte-bianco) gibt es bei uns im Bioladen oder im Biosupermarkt.
    Die Plastikkübel und Gießkannen ersetze ich so nach und nach durch verzinkte Metallvarianten aus dem Baumarkt. Die sind zwar teurer, bleiben aber sicher viel länger schön als die alten Plastikvarianten, die schon nach 1,2 Jahren ziemlich „grindig“ werden.
    Die „Wäschekörbe“- Frage hast Du eh schon selbst beantwortet, allerdings habe ich hier noch immer auch Plastikvarianten im Einsatz und werde sie ebenfalls erst nach und nach ersetzen.
    Bei Zahnseide kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Ich habe zwar noch eine Plastikverpachte, verwende sie aber kaum. Vielleicht solltest Du mal in Apotheken oder Reformhäusern nachfragen, ob es sie irgendwo „offen“ zu kaufen gibt.
    Was Tupperware betrifft, so bin ich da, wie auch bei vielen andern Dingen eher pragmatisch. Die Info über Verwendung von Weichmachern, hat Werner (Boote) direkt vom Deutaschlandchef der Firma. Für mich gilt allerdings ganz unabhängig davon die Devise, dass ich gerade in Bezug auf Nahrungsmittel alle Stoffe meiden möchte, wo ich als simple Konsumentin eine Schadstoffbelastung nicht ausschließen kann. Und das ist nun einmal nicht möglich, solange es keine Kennzeichnungspflicht für die verwendeten Zusatzstoffe gibt.
    REACH geht mir da sowieso nicht weit genug. Ich denke einfach, dass es besser ist diese Dinge so weit wie möglich ganz zu vermeiden. Kompromisse muss man dabei eh noch oft genug eingehen.
    Was das Zähneputzen angeht, so verwende ich zwischendurch nach wie vor einfach (ganz wenig) Meersalz, sonst Weleda Zahnpast und oft (wie beschrieben) auch NUR Wasser. Ich habe seither keinerlei Probleme mit meinen Zähnen bekommen, putze aber sicher gründlicher, je weniger Schaum ich im Mund habe und das ist laut Auskunft meines Zahnarztes sowies die wichtigste Maßnahme für gesunde Zähne. Als Alternative wurde mir auch noch Zahnputzsalz aus der Apotheke empfohlen, das ich aber selber noch nicht probiert habe.
    Danke für Dein Interesse, ich freue mich schon auf weiteren Erfahrungsausstausch.

    LG aus der Steiermark
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      vielen lieben Dank für deine wirklich umfangreiche Antwort und die Tipps!!
      Die Zahncreme hab ich gleich übernommen. Ich hab mir die Calendula-Creme von Weleda ausgesucht. Die klassische Creme hätte es aber auch getan.
      An alles andere muß ich mich erst ran arbeiten. Ich werd dir berichten wie es läuft und wenn ich andere gute Alternativprodukte finde!
      Danke nochmals!! 🙂
      Und bis bald
      Vroni

  13. Hallo Sandra,

    so nach und nach finden sich immer wieder mal Alternativen und unsere Mülltonnen sind auch sichtbar weniger gefüllt… Wonach ich allerdings noch suche, ist Kleidung insbesondere für meine kids und mich. Unterwäsche zum Beispiel würde ich jedoch eher neue bevorzugen, aber wo finden sich nette Modelle aus Biobaumwolle und Fairtraide? Hast du da Tipps ? Die üblichen Märkte von billig über auch teurere Markenkleidung produzieren wahrscheinlich alle recht ähnlich, oder ? Sind dir da Infos bekannt ? Man hört von denen, die schlecht produzieren, aber wie findet man die anderen ?

    Liebe Grüsse Eva

  14. Hallo Eva!

    Zum Thema Bekleidung gibt es eigentlich recht viele, gute Optionen, auch, wenn man Neues kaufen möchte.
    Die Firma „Perviva“ findest Du z.B. auf unserer Seite unter den Alternativprodukten.
    Es gibt aber auch noch viele andere Anbieter. Infos zu Fairtradekleidung findest du z.B. auch unter http://www.konsum-global.de/index.php?option=com_content&task=view&id=36&Itemid=43 ! Hier noch weitere Links: http://www.manufaktum.de/home.html; http://www.waschbaer.de/orbiz/DigiTrade/cbf777ffcdd3c1f6d10db1bbc1549837/
    Bio und Fairtrade ist oft gar nicht so einfach, aber Konsumglobal ist ein guter Link, um doch Einiges zu finden.

    Viel Spass beim Durchschauen

    LG sandra

  15. Ich verwende seit vielen Jahren Ghassoul zum Reinigen meiner Kopfhaut (Haare) und kann die oben angeführten Argumente dafür bestätigen. Ein sehr gutes Buch ist meiner Meinung nach „Alles klar mit Haut und Haar“ von Susanne Kehrbusch … http://www.amazon.de/Alles-klar-mit-Haut-Haar/dp/3891890834.
    Der Diskussion betreffend „hohe Portokosten für Produkte aus Deutschland“ kann ich nur zustimmen. Es ist, vor allem im ländlichen Raum, äußerst schwierig, zu Bio- bzw. Naturprodukten zu kommen.

  16. Seid wir einen Vortrag über Salz und Wasser gehört haben benutzen wir nur noch Himalaya Salz in unserer Küche und auch zum Zäneputen (es gibt keine Probleme). Auch wir haben den Film „Plastic Planet“ gesehen und uns entschloßen auf Plastik zu verzichten. Leider ist es wirklich nicht einfach. Ich hab so meine Probleme damit vor allem die Küche irgendwie plastikfrei zu bekommen! Wo kann ich z.B. die teure Tupperware hin tun? In den Müll, irgendwie zu schade. Was hab Ihr mit euren Sachen gemacht?
    Grüße aus Deutschland

  17. Liebe Tina!

    Das freut mich zu hören! Ich selbst hab beim Zähneputzen mit Salz (jetzt schon mehr als ein Jahr lang!) auch keinerlei Probleme! Nur der Geschmack ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig!
    das Problem mit der Tupperware kenne ich. bei uns lagert nach wie vor ein Großteil davon in unserem leerstehenden Stallgebäude. Manche teile verwenden die Kinder noch im Garten oder peter in seiner Werkstatt, aber eine wirklöich sinnvolle Verwendungsmöglichkeit ist mir leider auch noch nicht eingefallen.

    Es wäre übrigens ganz super, wenn Du mir ein paar Deiner „Umstellungen“ beschreiben und an keinheimfuerplastik@aon.at schicken würdest, denn ich möchte nun bald die ersten „fremdbeiträge“ in den Blog stellen.

    LG und weiterhin viel Erfolg
    sandra

  18. Die Haarpflegeprodukte von „Pflanzen im Glas“ sind wirklich toll, habe sie schon verwendet bevor ich den Film gesehen habe und versucht habe meien Plastik-Neuanschaffungen zu verringern. Gesichtspflege gibt’s von ringana in Glasverpackung und zum Zähneputzen finde ich Xylit angenehmer als Salz (da es so süß ist mögen es auch meine Kinder!).

  19. Ich verwende reines Xylit, aber es gibt abgemischte Zahnpasten (Katharinen Apotheke, im Internet zu bestellen, praktisch auch in Alu, ohne Plastik!), die Paste ist in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen erhältlich!
    lg

  20. Ich verwende nur Naturseife und wasche mir auch mit fast jeder die Haare. Am Adventmarkt im Schloss Grafenegg (NÖ) verkauft die Seifensiederei-Wagram, E. Wagner, verschiedene Naturseifen. Ihr könnt sie aber auch direkt in Oberstockstall, 3470 Kirchberg/Wagram kaufen oder schicken lassen. Wer die Telefonnummer oder nähere Informationen haben möchte, schickt mir bitte eine E-Mail. naturseifen@gmx.at

    mfg

  21. Hallo.. ich verwende Produkte von Lush und muss sagen, dass sie absolut spitze sind und vor allem rein pflanzlich. Allerdings sind sie recht teuer. Da muss man dann etwas sparsamer mit umgehen.
    Und da wir gerade beim Thema Bad sind, stellt sich mir die Frage, ob es eigentlich Duschvorhänge ohne Kunststoff gibt.. kennt hier jemand eine Alternative?

    1. Hallo Petty,
      die Produkte von Lush sind leider alles andere als rein pflanzlich. Schau mal auf die Inhaltsstoffe (in deren Kundenmagazin sind die auch immer alle aufgelistet) – fast alle Produkte enthalten umweltschädliche Tenside wie Sodium Laureth Sulfate oder nicht näher definierte Duftstoffe (was man ja unschwer zehn Meilen gegen den Wind riechen kann…).
      http://city.utopia.de/de/adresse/lush-gmbh-fresh-handmade-66167

      Bei Gudrun Sjöden gabs mal einen Duschvorhang aus gewachster Baumwolle, allerdings scheint der nicht mehr im Sortiment zu sein… Wenn ich was höre, meld ich mich wieder.
      Viele Grüße
      Christin

      1. Liebe Christin, liebe Petty!

        Nach mehr als 1einhalb Jahren „keinheimfürplastik“ bin ich zum Glück auch schon auf andere Quellen für Haarshampooseife ohne Verpackung gestoßen. „Lush“ hat aber zumindest gegenüber herkömmlichen Produkten, in Plastikflaschen, die ja auch größtenteils all diese schädlichen Inhaltsstoffe enthalten, den Vorteil, dass man sich die Verpackung spart.
        Ich persönlich habe inzwische meine ganz persönlichen Wasch-und Pflegemittelproduzenten gefunden (alle hier in der Gegend) und bin daher auf große Firmen wie „Lush nicht mehr angewiesen, aber als „Einstieg in den Umstieg“ war es ganz brauchbar!

        Liebe Grüße inzwischen und bis bald
        Sandra

    2. Hallo Petty, ich bins nochmal.
      Ich hab gerade bei http://www.badundbaden-shop.de/ nach „Duschvorhang Baumwolle“ und „Duschvorhang Leinen“ gesucht und offenbar sind einige der erscheinenden Suchergebnisse aus reiner Baumwolle. Bei den meisten steht allerdings dabei, daß sie wasserabweisend beschichtet sind, was auch immer das nun wieder heißen mag.
      Manche der Baumwollvorhänge werden sogar im Baumwollbeutel geliefert.
      Viele Grüße
      Christin

  22. Hallo Christin,
    danke für den Hinweis bezüglich „Lush“ ..wie dumm aber auch von mir. Dass alles rein pflanzlich ist, war wohl eher Wunschdenken. Aber als Einstieg doch schonmal brauchbar.
    Und danke auch an den Link zu den Duschvorhängen, sowas hatte ich gesucht.

    Ich werd mich nun auch mal auf die Suche nach anderen Haarshampooseifen machen.

    Liebe Grüße
    Petty

  23. also ich muss sagen, waschnüsse waschen in meiner zanussi besser als jedes ökowaschmittel, ich steige zur zeit aber auf waschen mit selbstgesammelten kastanien um. vgl. http://experimentselbstversorgung.net/auf-zum-waschmittel-sammeln/ funktioniert bei ersten tests wirklich sehr gut! geschirr abwaschen ebenfalls!

    warum bestellt niemand von euch bei hess-natur (nur bio&fairtrade) oder maas (sehr sehr viel bio und fair trade)? ich habe mit beiden firmen gute erfahrungen, preis-leistung sehr gut, beide liefern zu durchschnittlichen versandkosten (5-6 euro?) in österreich. in wien gibt es inzwischen zahlreiche läden die bio&faire mode verkaufen. die meisten meiner bekannten die kinder haben tauschen die kleider mit anderen eltern (privat oder via pfarrmarkt usw.), was nicht nur geld sondern auch zeit spart.

  24. Auch wenn der Beitrag schon ein bisschen älter ist. Vielleicht ist es für den ein oder die andere spannend, wie sich die Shampoos von Lush (http://leben-ohne-plastik.blogspot.com/2011/09/testbericht-festes-shampoo-von-lush.html) und Weleda (http://leben-ohne-plastik.blogspot.com/2011/05/testbericht-weleda-rosmarin-shampoo.html) in der Praxis schlagen. Ich hab beide Produkte getestet und auf meinem Blog berichtet.

    Auf der Suche nach DEM Shampoo bin ich immer noch. Aber hier gibt es ja auch immer wieder gute Anregungen.

  25. bin auf der suche nach Körperpflege ohne Plasik auf die Firma Lush gekommen die in Köln auch einen Laden hatt. Unteranderen fand ich das Verkaufspersonal sehr freundlich und erlich in ihrer produktbeschreibung.

  26. Aus eigener Erfahung kann ich sagen könnt ihr auch Asche von einer sauberen Feuerstelle nehmen um euch zu waschen, eure Zähne putzen, Geschirrspülen und Wäsche
    zu waschen

  27. Nix zum Sauberwerden, aber voll im Trend, entspannend und garantiert plastikfrei: Das Schoko-Verwöhn-Bad! Einfach 100g gute Bitterschokolase (Kakao mind. 85%) schmelzen lassen und ins warme Badewasser geben. Entspannt, macht die Haut streichelzart und duftet herrlich! (Die Wanne muss hinterher allerdings gründlich geschrubbt werden…).

    1. Hallo Wolfgang!

      Verstehe ich das richtig: Ihr wollt in Wien Selbstversorger werden? Das klingt wirklich interessant. Ich nehme an, Ihr wohnt nicht in der Innenstadt? 🙂

      LG SAndra

      1. Hallo Sandra,

        ich bin die Frau von Wolfgang 🙂
        Eigentlich wollen wir im Bulgarien aufs Land auswandern und dort Selbstversorger sein.
        Bis dahin machen wir unser Bestes auch im Wien.
        Ich habe z.B. dieses Jahr ein Gemüsegarten im Hetzendorf angebaut. Ist ein Nachbarschaftsgarten Projekt.
        Also im Wien gibt es einige Möglichkeiten umweltbewusst zu Leben 🙂
        Man kann sogar im 1.Bezirk Seifesiedern oder Schlemmkreide zum Zähnputzen verwenden 😉

        sonnige Grüße
        Magdalena

  28. Hallo!
    Auch wenn ich die Vermeidung von Plastik wirklich sinnvoll und notwendig finde, habe ich doch das dringende Bedürfnis Ihnen in einer Sache zu widersprechen, betrifft Zahnpasta.
    Zunächst einmal weiß ich, dass wenn man 4 Zahnärzte fragt, wahrscheinlich 5 unterschiedliche Meinungen hört, aber ich finde Ihre Aussage, es käme beim Zähne putzen nur auf die Technik und nicht auf die verwendete Zahnpasta ( oder besagte Salz Alternative) an, mehr als bedenklich.
    Ich persönlich habe seit Jahren hier schon erwähnte Ajona Zahnpasta genommen. Die ist, wie ich jetzt festgestelt habe, ohne fluorid, was ich eigentlich auch gut fand. Man kennt besagte Infos über Flourid ja.
    Ich war dann nach einiger Zeit mal wieder beim Zahnarzt und das Ergebnis des ohne- flourid- putzens war, dass ich noch viermal hinmusste, um Füllungen neu machn zu lassen.
    Zum einen sei gesagt, dass die auch scho über 10 Jahre alt waren,aber der Punkt auf den ich hinausmöchte ist, dass bei empfindlichen Zähnen ( z.B. Kälteempfindlichkeit) oder wie bei mir, ein recht grober Zahnschmelz es eben nicht nur auf die Technik ankommt, sondern eben auf die richtige Pasta. Ich benutze jetzt einmal täglich immernoch meine alte Zahnpasta, und für die anderen Male eine flouridhaltige, auch wenn ich das nicht soo gut finde- aber meine Zahnärztin meinte, wenn ich weiterhin komplett ohne Flourid putze, sollte ich alle drei Monate zu ihr kommen ( was sie freuen würde, weil sie daran verdient, aber sie empfielt es mir nicht).
    Da Sie anscheinend keine Probleme mit Ihren Zähnen haben, wissen Sie das vielleicht nicht, und es liegt mir fern, Sie anzugreifen,aber ich finde, wenn man z.B. wie Sie ein Buch schreibt ( aus dem ich die Informationen bezogen habe), dann sollte man etwas vorsichtiger mit solchen allgemeinen, und auf viele Bereiche doch nicht zutreffenden Aussagen sein . Ich beziehe mich hier wirklich nur auf die Zahnsache, weil ich hier selbst auch betroffen bin.

    Ansonsten finde ich das Projekt, bzw. die Lebensweise durchaus positiv, und wünsche weiterhin viel Erfolg! 🙂

  29. Zu Flour in der Zahnpasta und das „richtige“ Zähneputzen gibt es tatsächlich so viele Meinungen wie Zahnärzte.
    Ich bin ja der Meinung, dass man speziell im medizinischen Bereich unbedingt der Empfehlung seines Arztes folgen sollte. Wenn ein gutes Vertrauensverhältnis da ist, ist man so immer auf der richtigen Seite.
    Mein mann zum beispiel würde niemals seine elektrische zahnbürste hergeben und auch unser kleiner Sohn putzt sich die Zähne elektrisch viel lieber.
    Das ist es doch wert, hier das Plastik beizubehalten. Eine Prothese, die durch schlechte Zahnpflege irgendwann mal nötig wird, ist schlimmstenfalls nämlich auch aus Plastik 😉

  30. Auf meiner Suche nach dem Nonplusultra beim Haarshampoo bin ich von der Haarwaschseife, über die Lavawascherde zum ultimativen Bier-Shampoo gekommen!!!
    Und das war so:
    Zuerst versuchte ich es mit einer Haarwaschseife, die aber zu fett war und ich meine Haare jeden Tag waschen hätte müssen – zu anstrengend
    Dann probierte ich die Wascherde, die abgesehen von der Patzerei den positiven Effekt hatte, dass die Haare nie wieder gewaschen werden müssten weil sie einfach nicht mehr fett werden 😉 also eher strohiges Ergebnis und deshalb auch nicht so wirklich das wahre für mich
    Zufällig kam ich bei einer urigen Drogerie vorbei, die es schon ewig bei uns gibt und irgendwie komplett aus meinem Gedächtnis gestrichen war – und was seh ich da: Ein Bier-Shampoo in einer Glas-Bügelverschluss Flasche!!!!!!!!
    Anhand der Ingredients am Etikett kann ich als Laie zwar nicht festellen, ob es wirklich so natürlich ist wie es aussieht aber da kommt wieder der Zwiespalt zum Tragen, dem man automatisch ausgesetzt ist wenn man unbedingt Plastik vermeiden will und gleichzeitig am Liebsten etwas ökologisch wertvolles haben möchte.
    Die Firma, die dieses Biershampoo herstellt ist im Internet unter http://www.haslingerseifen.at und liefert die Produkte auch mit der Post. Es gibt allerlei Kosmetikprodukte dort und vieles ohne Plastk.
    Lg Sibylle

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