Liebe LeserInnen (eigentlich müsste ich ja angesichts des regen Schriftverkehrs schon „liebe SchreiberInnen“ sagen)!
Zum Glück funktioniert die Kommunikation auf dem Blog zeitweise auch ohne mein Zutun sehr gut. Ich war allerdings nicht wegen eines ausgedehnten Weihnachtsurlaubs in letzter Zeit so schweigsam, sondern weil ich es heuer tatsächlich erstmalig in meiner 41-jährigen Karriere geschafft habe, exakt am 24.Dezember krank zu werden – und zwar gleich ordentlich, so dass ich erst jetzt langsam wieder von einer vollständigen Genesung sprechen kann…
Aber ich wär nicht ich, wenn ich der ganzen Sache nicht letztlich doch auch noch was Gutes abgewinnen könnte uns so kann ich Euch hiermit mit Freuden mitteilen, dass ich die ruhigste und stressärmste Weihnachtszeit meines (Erwachsenen)Lebens hinter mir habe – Peter sei Dank!
Das ausgiebige krank Sein hat mir wieder einmal extrem deutlich gemacht, wie viele Dinge einfach NICHT SEIN MÜSSEN und den Fokus auf das verstärkt, was mir in dieser Zeit eigentlich besonders wichtig ist.
In diesem Sinne möchte ich Euch allen noch nachträglich alles Gute für das neue Jahr wünschen und ein paar Gedanken zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel mit Euch teilen.
Freie Sicht
Klar sehen
inmitten des rasenden Stillstands
die Sinne bewahren
den Über alle Grenzen laufenden
fluss
vorbeiziehen lassen
und
Atem schöpfen
Sich nicht auf die Suche
nach einem ethisch korrekten Feuerwerk begeben
das ziellose Rennen
um die Triple-A Gefühle
vorzeitig abbrechen
und
von außen betrachten
sich lächelnd wegdrehen
sich selbst zuwenden
Klar sehen
in langen Nächten
an kurzen Tagen
dass das Selbstverständliche aufhören
und das Unvorstellbare
beginnen wird
Sandra, Dezember 2013




