Die Qual der Wahl?

Anlässlich zur bevorstehenden Nationalratswahl ein paar Gedanken:

Plastik- oder Glasflasche? Wählen gehen oder nicht wählen gehen? Wenn ich durstig bin, muss ich mich entscheiden. Wenn ich mitbestimmen möchte ebenfalls…

Was hat die Wahl mit diesem BLOG, mit Plastik zu tun? Meiner Meinung nach sehr viel. Wenn ich in dem Bereich der Kunststoffe und ihrer Verschwendung eine Veränderung zum Besseren erreichen will, muss ich auch die Wahlprogramme der Parteien auf ihre Zukunftsfähigkeit bewerten.

  • Soll die Wirtschaft ungebremst und ungelenkt auf Kosten der Umwelt und somit auch auf Kosten der Mensche ihren profitorientierten und ressourcenverbrauchenden Kurs weiterführen?
  • Sollen Alibimaßnahmen uns und vor allem unsere Kinder davor beschützen, dass von Experten gezeichnete Katatrophenszenarien nicht eintreten?

Oder kann es endlich möglich werden die wahren Kosten von Produkten zu berücksichtigen. Stichwort Kostenwahrheit – Verursachungsgerechtigkeit. Wenn dies gelingen würde, würde sofort weniger Plastikmüll anfallen, da der Preis für z.B. Verpackungsplastik höher wäre als andere (wenn überhaupt notwendig) ökologischere Verpackungsmaterialien. Auch würden regionale Lebensmittel billiger, da bei von fern importierten Lebensmitteln der gesamte Transportweg eingepreist werden müsste. Dass es mittlerweile (wieder) möglich ist regionale Produkte wenig- bis unverpackt anzubieten, hat sich ja schon herausgestellt.

Für mich trägt jeder Einzelene die Verantwortung für sein Handeln. Um umwelt- und klimagerecht handeln zu können bedarf es allerdings auch Voraussetzungen um dies gut tun zu können. Diese Voraussetzungen muss die Politik schaffen! Die Zeit für eine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Denkweise wird knapp.

Deshalb: Wer nicht wählen geht der lässt zu, dass andere über ihn bestimmen – wollen wir das??? Dazu dieser Cartoon (mein erster überhaupt!)

Lasst es Euch nicht nehmen mitzuentscheiden!

Hallo! Ich bins…

Ich bin Peter Rabensteiner, der Mann von Sandra Krautwaschl.

Da Sandra wegen ihrer politischen Tätigkeit kaum mehr Zeit für diesen Blog findet werde ich in nächster Zeit versuchen ein paar Beiträge zu gestalten. Heute möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich bin 1965 geboren (und dadurch im „besten“ Plastikzeitalter aufgewachsen). Nach der Matura in einer Höheren Technischen Lehranstalt für Elektrotechnik absolvierte ich die Ausbildung zum Sonderschullehrer. 1989 begann ich in einer großen Behinderteneinrichtung in Graz zu arbeiten.

10 Jahre sind nun seit dem Beginn unseres Experimentes vergangen. 10 Jahre in denen sich in unserer Familie sehr viel verändert hat und auch in der Öffentlichkeit das Bewußtsein für die Problematik von Kunststoffen immer mehr Raum eingenommen hat. Plastiksackerlverbote in vielen Ländern, das Verbot von Bisphenol A, Pfandmodelle für Einweggebinde usw..

Nur: die Produktion von Kunststoffen ist noch immer im Steigen begriffen obwohl unsere Meere, Flüsse und Landschaften, viele Tiere und selbst unsere Körper teils enorme Mengen von Kunstoffbestandteilen aufweisen. Das bedeutet, dass noch sehr viel Arbeit und Engagement notwendig ist um die Verwendung (Verschwendung) von Kunststoffen in die richtige Richtung zu bringen. Sandra ist nicht zuletzt auch aus diesem Grund in die Politik gegangen um hier Ideen und neue Ansätze gegen Verschwendung allgemein und natürlich auch im Plastikbereich einzubringen und umzusetzen. Ich versuche sie dabei zu unterstützen und werde aus diesem Grund auch versuchen diesen BLOG am Leben zu erhalten!

Bis bald

Peter