Es gibt sie doch: Lebensmittel ohne Plastik

Es gibt eine gute Nachricht: Obwohl sehr viele Menschen es in der Fülle des „Plastikangebotes“ in Supermärkten nicht mehr wahrnehmen, gibt es sie noch – Lebensmittel ohne Plastikverpackung! Und entgegen so manche Prophezeiung schaffen wir es nun doch schon seit mehr als einer Woche, uns sehr gut (sowohl qualitativ als auch quantitativ) davon zu ernähren.

Nicht lebensnotwendig, aber unverzichtbar: plastikfreie Chips dringend gesucht!

Mein leichter Gewichtsverlust ist aber auf einen ungelösten Problemfall zurückzuführen, denn als leidenschaftliche „nach dem Abendessen Kartoffelchips-Nascherin“, fehlen mir jetzt anscheinend doch ein paar Kalorien. Aber da ich das „Problem“ jetzt erkannt habe, werde ich mir wohl hin und wieder Chips selber machen oder Nüsse essen (ist ja eh viel gesünder!).

Trotzdem ein dringender Aufruf: Sollte irgendjemand Kartoffelchips kennen, die nicht in Plastik verpackt sind, bitte bei mir melden. Dafür gibt es einen speziellen „Antiplastik-Orden“ von mir persönlich!

Aufmunternde Einkaufsliste für alle, die gleich mal einen Selbstversuch starten wollen

So, nun aber zu unserer ersten plastikfreien Lebensmittel-Einkaufsliste. Damit es nicht gleich zu schwierig wird, fange ich erstmal mit den Dingen an, die wir in verschiedenen Supermärkten wie Spar, Billa, Nah und Frisch, Merkur und teilweise sogar beim Hofer gefunden haben.

(Die Lebensmittel, die es auch beim Hofer ohne Plastikverpackung gibt, habe ich extra mit einem * gekennzeichnet.)

  • Brot
  • Gebäck
  • Käse
  • Wurst
  • Fleisch
  • Obst und Gemüse (z.B.: Zwiebel, Kraut*, Rettich, Rote Rüben, Tomaten*, Sellerie*, Lauch, Paprika*, Karfiol*, Erdäpfel, Knoblauch, Äpfel, Bananen, Orangen, Zwetschken,…)
  • Mehl*
  • Zucker*
  • Gries
  • Haferflocken*
  • Nudeln („Despar“ nur beim Spar und „Barillia“ im Großhandel)
  • Butter* (das ist noch ein “Streitfall“, aber dazu gibt es eine eigene Geschichte; vorläufig gehe ich davon aus, dass Butterverpackung kein Plastik beinhaltet)
  • Reis*
  • Semmelbrösel*
  • Tee*
  • Marmelade*
  • Honig*
  • Eier*
  • Müsli (bis jetzt nur „Gittis“ in der kleinen Packung)
  • Ketchup
  • Senf
  • Majonaise
  • passierte Tomaten
  • Salz
  • Essig*
  • Öl*
  • Kakao
  • Mineralwasser

Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Manche der angeführten Lebensmittel (wie zum Beispiel Eier) gibt es zum Glück überhaupt nur in Karton. Bei den meisten hat man aber die Wahl. Und das bedeutet, dass wir als Konsumentinnen und Konsumenten mit unserer Kaufentscheidung unmittelbar Einfluss nehmen und etwas bewirken können! Mir das bewusst zu machen, ist für mich ist ein gutes Gefühl.

Ein Kompromiss

Einen Kompromiss mussten wir allerdings eingehen: Wir akzeptieren die Kunststoffdichtung, die sich in den Drehverschlüssen von diversen Gläsern befindet. Die Auswahl an Lebensmitteln wäre sonst tatsächlich sehr gering.

Noch ein Tipp zum Abschluss

Für den plastikfreien Einkauf von Käse, Wurst und Fleisch nehme ich entweder einen eigenen Behälter aus Metall oder Glas mit, oder ich bitte die Verkäuferin oder den Verkäufer, mir die Ware nur in ein Papiersackerl zu verpacken. Das funktioniert sehr gut. Manchmal löst es zwar ein wenig Verwunderung aus, aber es wurde mir noch nie verweigert.

Fettfleckprophezeiung und beherzter Serviettentrick

Nur einmal war es ein bisschen schwierig: Als ich unlängst für Samuel und mich einen Kornspitz mit warmem Schweinsbrüstel und Senf nur in ein Papiersackerl verpackt haben wollte, löste das bei der Verkäuferin massive Zweifel an der „Beständigkeit“ dieser Kombination aus. Während der Zubereitung wiederholte sie einige Male kopfschüttelnd ungefähr Folgendes: “Das wird ihnen auseinander fallen, dann haben´s den ganzen Senf und das Fett im Sackerl und das ist net dicht, dann haben´s das alles überall…“. Da mir die Ernsthaftigkeit ihrer Bedenken zu Herzen ging und ich grundsätzlich ein kompromissbereiter Mensch bin, stimmte ich schließlich ihrem Vorschlag zu, die beiden Kornspitze noch in eine Serviette einzudrehen, bevor sie ins Papiersackerl kamen. So waren wir beide zufrieden und beim anschließenden Verzehr der Kornspitze war ich für die Serviette wirklich sehr dankbar!

Fortsetzung folgt: „Plastikfreie Einkaufsliste für Fortgeschrittene“

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72 Gedanken zu „Es gibt sie doch: Lebensmittel ohne Plastik“

  1. hey ich finde eure tipps sehr hilfreich.. mir war wirklich nicht bewusst dass es so viele lebensmittel ohne plastikverpackungen gibt! ich will in zukunt auf jeden fall auch öfter drauf schauen..

    doch etwas was mir probleme bereitet: ich kaufe gerne bio- produkte und produke die als gen-technik frei gekennteichnet sind… (vor alem bei maisproduken)
    und hier habe ich dann oft die wahl: herkömmlich, dafür in papier verpackt, also umweltfreundlich,
    oder bio und gen-technik-frei, dafür aber in plastik verpackt…

    kommen euch diese probleme bekannt vor?
    ich finde das ist echt ein problem wenn man umwelt- und gesundheitsbewusst leben will.. es gib zu wenige entsprechende produkte auf dem markt..
    dafür aber eine auswahl von 10 produkten, alle gleiche füllmenge, gleicher preis, gleiche zutaten, ähnliche bis gleiche verpackung (also plastik), nur mit dem unterschied dass sie von verschiedenen fimen produziert werden… da läuft doch irgendwo was falsch, oder?

    1. Liebe Eva!

      Ich bin absolut Deiner Meinung! Da läuft ganz entschieden was falsch. Gleich nach dem Film hat mich die Sache mit den Bio-Produkten besonders aufgeregt.
      Wir kaufen nämlich auch seit Jahren aus Überzeugung sehr viele Dinge aus biologischer Landwirtschaft und daher finde ich es jetzt besonders störend, dass genau diese auch so oft in Plastik verpackt sind und wir alle miteinander nicht abschätzen könne, welcher Schadstoffbelastung wir dadurch ausgesetzt sind (vom Müllproblem ganz zu schweigen!).
      Momentan ist unsere Lösung die, dass wir versuchen, Bioprodukte, die es im Supermarkt nur in Plastikverpackungen gibt, hauptsächlich offen im Bioladen zu kaufen.
      Ich habe aber auch im Freundes – und Bekanntenkreis schon viel über dieses Problem diskutiert und langfristig wäre es glaube ich absolut wichtig, sich direkt an die Firmen zu wenden, die Bioprodukte vertreiben und eine Umstellung der Verpackungsstrategien zu fordern.
      Es ist ja auch wirklich nicht einzusehen, warum Biomehl, Gries, Getreide,… usw. in Papiersackerln verpackt werden können, Biomüsli, Nudeln, Haferflocken,…usw. aber in Plastik verpackt werden müssen.
      Ich habe mit einer Freundin schon begonnen, die Namen von Firmen zu sammeln, deren Bioprodukte wir gerne ohne Plastik kaufen würden. Da wäre es natürlich super gleich eine längere Unterschriftenliste mitzuschicken. Vielleicht ergibt sich ja im Zuge unseres Experiments da noch eine größere Aktion? Werde das jedenfalls weiterverfolgen.

      Inzwischen vielen Dank für Deine Anregungen

      LG Sandra

      1. Liebe Sandra,

        Nicht beschichtete Konservendosen können sehr schnell oxidieren, nachdem sie geöffnet wurden. Ich würde sie auf jeden Fall sofort umfüllen, sonst könnte das ganze recht schnell giftig werden.

        wiki weiß dazu:
        Zinnverbindungen sind zwar in geringem Maße giftig, wird aber die Zinnschutzschicht verletzt und es entsteht ein Lokalelement, so korrodiert zuerst das unedlere Eisen und es bilden sich unbedenkliche Eisensalze. Daher ist Weißblech für die Aufbewahrung von Lebensmitteln in Konservendosen geeignet. An der Luft können dennoch Zinnionen freigesetzt werden. Daher sind Weißblechdosen innen oft zusätzlich lackiert oder folienbeschichtet.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Weißblech

        1. Lieber Julius!

          Danke für die Info! Unsere arme Katze!!!!!
          Zum Glück hat meine Mama früher eh alle Dosen immer sofort nach dem Öffnen in Gläser umgefüllt.
          Bei uns hat das bisher kaum eine Rolle gespielt, weil fast alles sofort verbraucht wurde (bis auf das Katzenfutter eben) und zur Zeit verwenden wir wie gesagt keine Dosen.
          Insgesamt wäre es mir aber glaub ich auf Dauer lieber die Lebensmittel umzufüllen und dafür keine Plastikbeschichtung zu haben.
          Zum Glück gibt es aber eh sehr viele Sachen auch in Gläsern.

          LG Sandra

      2. Hallo Sandra,
        falls es mal so eine Bio-Firmen-Liste gibt, möchte ich da auch gern unterschreiben!
        Hab den Film gerade erst letztes Wochenende gesehen und bin noch im Schockzustand. Mir wird gerade erst bewusst wieviel Plastik ich eigentlich verwende und kaufe. Auch und vor allem mit vielen Bio-Produkten aus dem Supermarkt. Ich geh zwar gern und lieber in den Bioladen, aber am Land ist das oft gar nicht so leicht, da ich da erst wieder in den nächsten Ort fahren muss.

        LG vev

  2. bei den lebensmitteln in gläsern muss man auch bedenken, dass die deckel mit plastik ausgekleidet sind. also fallen diese auch raus. ebenso die dosen, die innen eine beschichtung haben.

    1. Liebe Martina!
      Das mit den Dosen ist besonders blöd, weil man eben, wenn man das Produkt nicht schon kennt, nie genau sagen kann, ob innen eine Beschichtung drauf ist. Bei Katzenfutterdosen ist jedenfalls keine drauf (die leben also so gesehen gesünder als wir…)
      Ich frag mich grade, wozu die Beschichtung überhaupt gut ist. Vor allem weil ja auch nicht alle Dosen beschichtet sind…? Vielleicht kann das jemand beantworten, der sich da auskennt.
      Wir kaufen jedenfalls zur Zeit vorsichtshalber keine Dosen.
      Was die Schraubverschlüsse von Gläsern anbelangt, so kannst Du meinem letzten Bericht entnehmen, dass wir da einen Kompromiss eingehen, da die Dichtung zumindest normalerweise nicht mit dem Lebensmittel direkt in Berührung kommt und die Auswahl sonst wirklich extrem gering wäre.
      Als Alternative könnte man höchstens so weit wie möglich eingerexte Sachen kaufen. Der Rexgummi ist nämlich aus Naturkautschuk.

      LG Sandra

  3. am bauernmarkt einkaufen,aber leider packen die auch schon die tomaten in plastiksackerl,weil angeblich die leute danach fragen,wollte mich bei MA22-Marktabt.erkundigen,warum die denen an Markt nicht Plastiksackerl verbieten?
    uebrigens Waldquelle+Juvina gibts bei Spar in der Glasflasche!+ja BITTE waere sehr fuer so eine liste,wuerdest du das machen?
    schreib doch mal Penny,Hofer usw an ,ob sie nicht mehr Sachen ohne Plastik verkaufen koenne,mla sehen was sie dir antworten,mir sagten sie,dass sie das aus finaziellen gruenden nicht machen koennen,die armen….haben no zu wenig cash…..

    1. Liebe Stella!

      Ich finde es super und auch sehr wichtig, dass Du bei den Geschäften direkt nachfragst. Ich glaube je mehr Leute das tun, desto eher wird es was bewirken. Ich habe mir auch angewöhnt, immer wieder nach zufragen, ob es die Produkte auch in Papier verpackt gibt, warum nicht, wo man sie sonst bekommen kann…. usw.
      Ich werde so bald wie möglich mit Werner und dem Team besprechen, wie man so eine Liste organisieren könnte, damit sie ein möglichst breite Wirkung hat.
      Falls das hinhaut, erfährst Du natürlich davon.
      Inzwischen alles Gute und LG
      Sandra

  4. also sorry, ich gehe seit nunmehr 30 jahren einkaufen und weiß genau, was man ohne plastik kaufen kann und was nicht. es gibt alternativen zur 1 liter plastik-ketchup-flasche in plastik…..no na…in glas…
    senf, mayonnaise sind in metalltuben verpackt…metall wachst auch nicht auf bäumen…und sich senf in ein mitgebrachtes papiersackerl oder glas füllen zu lassen, fände ich reizvoll.

    außerdem haben sie eine dose oder tube genau angesehen, womit diese beschichtet sind, damit es keine beeinträchtigung der lebensmittel gint…richtig geschaut mit plastik…auch die senftube…

    also wenn schon müll vermeiden, dann ganz.

    1. Hallo,

      Senf, majonnaise ,…usw gibt es ebenfalls in Glas! Außerdem geht es ja bei der ganzen Sache nicht ausschließlich um die Vermeidung von Müll, sondern auch darum die schädlichen Inhaltsstoffe von Plastik nicht unbedingt mit Lebensmitteln in Verbindung zu bringen…
      Grundsätzlich stimme ich aber mit Ihnen überein, dass natürlich jede Art von Müll so gut es geht zu vermeiden ist. Das ist übrigens ein absolut positiver Nebeneffekt unseres Experiments: Wir haben insgesamt weitaus weniger Müll!
      Müll ganz zu vermeiden, wie sie es vorschlagen, wird wohl hier bei uns kaum möglich sein. Ich sehe solche perfektionistischen Ansprüche aber eher immer ein bißchen als Ausrede dafür, dass man gar nicht erst versuchen will, in senem eigenen Lebensumfeld das zu verändern, was möglich ist.

      LG Sandra Krautwaschl

  5. Liebe Sandra! Lieber Peter!

    Ich weiß net, wer von Euch der Chips-esser ist. Ich glaub beim IKEA welche gesehen zu haben, die in Papier verpackt sind. Dill Chips! Sind voll lecker, aber ich weiss net, obs die noch gibt und ob innen eine Beschichtung ist oder nicht. Nun ja; Beim nächsten IKEA Trip könnts Euch ja umschaun!
    Ich find übrigens Euer Projekt wahnsinnig lässig und es war mir eine große Freude (im Namen von Z&K) Euch dabei ein klein wenig zu unterstützen!!! LG Kristina

    1. Liebe Kristina!

      Erst nochmal viele, vielen Dank für Eure tollen Geschenke!! Ist schon fast alles in Verwendung.
      Ich (Sandra) bin hier auf „Chipsentzug“. Dem IKEA-Tipp werden wir natürlich nachgehen, ich berfürchte aber dass da sicher irgendeine beschichtung aus Plastik drauf oder drin sein wird… naja, werd mal schauen. Danke jedenfalls für den Tipp.

      LG Und hoffentlich bis bald.
      Sandra

    2. Liebe Kristina!
      Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt (wie Euch), die uns so positiv unterstützen und die sich auch Gedanken zu diesem und anderen wichtigen Themen machen!
      LG Peter

  6. Hej!

    Ihr diskutiert da so fleißig über Dosen mit/ohne Beschichtung. Da ja der Verzicht auf Plastik besonders auch wie oben erwähnt dem Müllproblem entgegenwirken sollte möchte ich euch darauf aufmerksam machen, dass auch Dosen riesig viel Müll erzeugen, der bei richtiger Trennung zwar Recyclebar aber auf jeden Fall sehr Energieverschwenderisch ist.

    Bei Katzenfutter würde ich daher auf Trockenfutter in Kartonschachteln (z.B. Brekkis) umsteigen. Wenn eure Katze das nicht so gerne mag, kann man ja etwas Milch oder Wasser darüberleeren, dann weicht es sich auf und wird fast so attraktiv wie Dosenfutter.
    Unsere Hündin bekommt nur das Haferflockenfutter aus dem Papiersack. Zum einen, weil bei dem weniger Fleisch drinnen ist, zum anderen wegen der Umweltfreundlichen Verpackung. Wenn sie das nicht mehr mag, peppen wir es mit etwas Suppe oder ähnlichem auf und dann mag sie es genauso.

    Für uns kaufen wir auch nie Dosen. Höchstens einmal eine Dose Ananas oder Pfirsichstückchen, wenn es schnell gehen muss. Aber das macht mich nicht so glücklich, da Dosen schon ziemlich viel Müll erzeugen, wenn auch nicht Plastikmüll.

    Liebe Grüße
    Tania

    1. Liebe Tania!

      Wie ich schon erwähnt habe, hat sich unsere Gesamtmüllmenge seit Beginn des Experiments drastisch reduziert. Nicht dass wir uns vorher hauptsächlich aus Dosen ernährt hätten, aber jetzt haben wir eben momentan gar keine mehr. Von den erwähnten Katzenfutterdosen brauchen wir maximal 2/Woche, da wir sonst auch Trockenfutter verwenden, aber ich finde es eine gute Idee, die Dosen einmal ganz wegzulassen.
      Was Lebensmittel betrifft, kann man ja zum Glück das Meiste, was es in Dosen gibt, auch in Gläsern kaufen.

      LG Sandra

      1. Liebe Sandra!
        Natürlich, man muss es ja nicht ins Extreme treiben. Es war nur so ein Gedanke von mir, dass Dosen im Allgemeinen auch nicht DIE Lösung sind.
        Ich finde es ja beeindruckend, dass man das wirklich so schnell merkt, dass man ohne Plastik so viel weniger Müll hat. Hätte ich mir gar nicht gedacht, ich hätte eher gemeint, das wäre so ein ‚Tropfen auf den heißen Stein‘.
        Auf jeden Fall kann ich jetzt Joghurt aus Pfandgläsern auch schon viel mehr genießen, schont die Umwelt und das Gewissen!
        LG

  7. Hallo!

    Euer Projekt ist wirklich eine tolle Idee und ich werde mich jetzt ebenfalls bemühen, möglichst plastikfrei einkaufen zu gehen. Ich habe schon gemerkt, dass das sehr schwierig ist…..

    Zum Katzenfutter muss ich bemerken, dass sowieso jedes Katzenfutter, das man im Supermarkt bekommt, nicht gesund für die Katze ist, ganz abgesehen von den Dosen. Habt ihr mal geschaut, was da drin ist? Als ich das las, wurde mir schlecht….die armen Katzen……
    Mein Kater bekommt BARF (Fleisch mit Zusätzen). Wie ich das mit den Plastikdosen machen werde, wo ich jetzt das Fleisch für den Kater einfriere, weiß ich noch nicht. Aber Müll (Dosen) kann man auf diese Weise auch sparen 😉 Ist zwar aufwendig, aber für die Gesundheit der Katze lohnt es sich.

    Viel Erfolg noch für euer Projekt, ich werde es sicher noch verfolgen 😉
    Ich wünsche euch viele Nachahmer!

    Liebe Grüße,
    Laura

    1. Liebe Laura!

      Solche positiven Rückmeldungen sind natürlich total bestärkend und motivierend, weil es ein ganz wichtiger Beweggrund für unser Experiment war, zu zeigen, dass wir mit unserem Kaufverhalten etwas bewirken können.
      Sobald man sich das bewußt macht, kann man auch anfangen, aktiv etwas zu verändern und den großen „Werbeschmähs“ etwas entgegen zu setzen.

      LG und auch viel Spass beim „plastikarmen“ Einkaufen.
      Sandra

  8. hallo alle miteinander! ich habe eine frage zu plastikflaschen… und zwar gibt es bio-plastikflaschen, die absolut unschädlich sind? ich bin fast nie zu hause, weil ich auf die uni gehe und berufstätig bin und diese glasflaschen sind zum mitnehmen echt unpraktisch… ich hatte bisher eine plastikflasche, bei der mir versichert wurde, dass sie vollkommen unschädlich sei und keine weichmacher abgibt, aber die flasche ist ja aus polycarbonat(sie ist mit pc und einem dreieck gekennzeichnet) und so weit ich recherchiert habe soll ja polycarbonat schädlich sein, aber ich weiß nicht, ob es da auch unterschiede gibt… vielleicht gibt es ja polycarbonat ohne weichmachern… ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir weiter helfen könntet… bin zur zeit a bisl verzweifelt… vielleicht kennt ihr ja auch hersteller, bei denen man bioflaschen kaufen kann… und übrigens ich bewunder dieses experiment! danke im voraus, jackie

  9. Hallo Jackie!

    Was Polycarbonat anbelangt, kann ich Dir leider keine beruhigende Antwort geben. Mein Informationsstand ist der, dass gerade Polycarbonatflaschen besonders bedenklich sind, was die Inhaltsstoffe betrifft.
    Ich war ja noch bis vor kurzem was Plastik im Allgemeinen betrifft, sehr unbekümmert und habe auch gedacht, dass das was bei uns in Österreich verkauft werden darf, sicher unbedenklich ist. Das glaube ich jetzt nicht mehr. Und da es für eine einfache Konsumentin wie mich nicht möglich ist, die einzelnen Produkte zu überprüfen, meide ich sie lieber, solange die Firmen aus den Inhaltsstoffen ein Geheimnis machen und ich das Risiko nicht besser einschätzen kann.
    Soviel ich weiß gibt es aber mittlerweile schon einige (sogar größere) Firmen, die vorhaben, Flaschen aus Bioplastik auf den Markt zu bringen (auch ausgelöst durch „Plastic Planet“). Sobald sich da etwas Konkretes tut, wirst Du es sicher erfahren, bzw. kannst Du es ganz bestimmt auf der „Plastic Planet“ Hompage nachlesen. Möglicherweise gibt es auch schon Bioplastikflaschen in Österreich zu kaufen, aber da ich mit meiner Edelstahlflasche momentan ganz zufrieden bin, hab ich da noch nicht weiter recherchiert.

    LG Sandra

    Einstweilen kann ich Dir nur empfehlen eine Edelstahltrinkflasche zu besorgen ( es gibt auch unbeschichtete Aluflaschen, aber ich mag Alu auch nicht so gerne). Die sind auch sehr leicht und unzerbrechlich(Gibt es z.B. bei Northland, aber sicher auch in anderen Campingbedarfgeschäften).

    1. hallo sandra,

      danke vielmals für die rasche antwort! stimmt, edelstahlflasche wäre eine alternative… darf ich dich fragen welche edelstahlflasche genau du dir beim northland besorgt hast? war sie teuer?glaubst du alu gibt auch irgendwelche stoffe ab?ich glaub ich würd auch eher edelstahl, als alu bevorzugen…

      bis bald.
      lieben gruß,
      jackie

      1. Hallo Jackie!

        Es hat bei Northland nur diese eine Edelstahlflasche gegeben und sie hat ca 10 € gekostet. Falls Du bei Northland momentan nichts bekommst (meines Wissens waren die Flaschen vor Weihnachten nicht mehr erhältlich), kann ich auch noch „Bergfuchs“ oder die Campingabteilung von Kastner u Öhler empfehlen. An Alu stört mich persönlich hauptsächlich, dass es in der Produktion sehr energieintensiv ist. Außerdem gibt es da auch alle möglichen Vermutungen über gesundheitliche Auswirkungen, aber da bin ich wirklich keine Spezialistin. Ich bevorzuge jedenfalls Glas, Keramik, Holz oder Edelstahl.

        LG Sandra

  10. Hallo Sandra!
    Als Mutter von zwei Kindern habe ich schon vor langer Zeit begonnen auf Bio-, und heimische Produkte umzustellen. Mittlerweile versuchen wir auch auf Plastikverpackungen zu verzichten, und manchmal muß man wirklich Kompromisse eingehen. Schön finde ich wenn mein Sohn mich beim einkaufen darauf aufmerksam macht das es ein neues Produkt, das er gerne probieren möchte, in Karton verpackt gibt.
    Weiters ist es in meinen Augen echt nur eine Ausrede wenn Menschen meinen, wenn schon dann ganz ohne, das wichtigst ist doch sich mal mit der Problematik zu beschäftigen und bewußt einzukaufen. Jedes Sackerl, jeder Becher, jede Tube die nicht aus Plastik gekauft wird landet nicht im Müll. Meine Kinder findens toll und ich auch!
    GLG Gerlinde

    1. Liebe Gerlinde!

      Du sprichst mir aus der Seele!! Ich denke, dass die „Wenn schon , dann ganz-Ausrede“ hauptsächlich dazu dient, sich eben nicht kritisch mit einem Thema auseinandersetzen zu müssen, aber ich lasse mich mittlerweile davon nicht mehr demotivieren, sondern freu mich über jeden und jede, die in ihrem Alltag gewisse Umsetzungsmöglichkeiten findet.
      Und natürlich lasse ich mich (fast) immer auf Diskussionen ein, wenn mir jemand erklären will, dass alles, was nicht perfekt ist „eh nix bringt“ – da bin ich nämlich auch ziemlich stur!
      Also, weiterhin alles Gute bei Deinen Versuchen und Gesprächen zum Thema Plastik usw.
      LG Sandra

  11. Respect!!!
    Also – es heißt ja immer unabhängige Medien und so – aber die wirklich wichtigen Dinge werden uns wohl vorenthalten weil es schlechtere Einschaltquouten bringt als nachgestellte oder gar viktive Gerichts- und Talkshow-Sendungen!
    Tja – gegen Dummheit ist wohl noch kein Kraut gewachsen – aber anscheinend hab ich was gefunden dass die Symtome bei mir lindern wird 🙂
    Ich werd mich schrittweise befreien, von fast allem was aus Plastik ist und an mich und meine Familie ran will.
    Leider wurde mir sehr schnell bewusst, dass ich im Büro arbeite – an der Tastatur schreibe, die Maus bediene, ja selbst mein Mousepad ist aus Plastik – der Bürotisch ist furniert – sprich: Plastik; Kulis, Fineliner, Tischrechner, Leuchtstifte, Stechkarte, Lineale, Korrekturroller – selbst Fotorahmen, Blumentöpfe, Bucheinbände und Klarsicht- und Schutzhüllen für Listen im Büro und für Dokumente daheim.

    Den Film werd ich sicher ansehen – mein Kaufverhalten wird auch geändert – vorallem aber wird daheim alles überdacht. AAAABER: wir beginnen bald mit dem Hausbau – und es bleibt der Kostenfaktor – außerdem – nur „gute Fenster“ werden nicht reichen, mal abgesehen von den Baumaterialien – Wandfarben, Möbel, Stoffe – ich sehe mich ehrlich einem übermächtigen „Feind“ gegenüberstehen!

  12. Liebe Barbara!

    Das Thema „Bauen“ ist natürlich wirklich ein eigenes Kapitel.
    Wir haben das Glück, in einem Haus zu wohnen, das so alt ist, dass es zumindest zu Beginn der Bauzeit noch gar kein Plastik gegeben hat.
    Gerade in diesem Bereich wäre es aber natürlich auch extrem wichtig, Materialien zu meiden, die schädliche Stoffe abgeben können. Schließlich atmet man diese Luft ja dann täglich.
    Dass die Kosten ein wichtiger Faktor sind, ist klar, allerdings bin ich der Meinung, dass man soweit es nur irgendwie möglich ist, bei anderen Dingen sparen sollte, als bei denen, die die eigene Gesundheit betreffen. Beim Thema Bauen könnten das z.b. die Quadratmeter sein.
    Ich kenne Leute, die bauen ein 200 m² Haus (für 4 Personen!!!) und beklagen sich dann, dass sie sich die ökologisch und gesundheitlich verträglichen Baustoffe nicht leisten können…..das find ich ehrlich gesagt fast ein wenig zynisch.
    Ich denke man muss natürlich auch in diesem Bereich Kompromisse finden, die für die eigenen Bedürfnisse passend sind, aber genaues Hinschauen und Hinterfragen (z.b. warum manche Baustoffe um sovie billiger sind als andere) lohnt sich in jedem Fall.

    Zum Thema Büro kann ich Dir die Geschichte „Billig kommt oft teuer“ empfehlen (Unter „Schulkinder ohne Plastik“). Hier ist auch die Broschüre „Clever einkaufen für die Schule“ erwähnt, die wirklich sehr vernünftige, Müll sparende und gesundheitsverträgliche Alternativen vorschlägt.

    LG Sandra

    1. Liebe Sandra!
      Mittlerweile haben wir gebaut und sind Eltern! Plastic Planet und vorallem Euer Experiment hat unser Leben letztendlich gehörig verändert!
      Angefangen haben wir klein, hier aussortieren, da umdenken,…
      Unsere Kleidung besteht mittlerweile zB aus reiner Baumwolle, Wolle, etc, – das betrifft besonders unsere Tochter! Ihre Kleidung ist großteils gebraucht, gewickelt wird/wurde mit Stoffwindeln ohne Plastikanteil bzw mit Ökowindeln (WWW). Wir praktizieren Windelfrei, Bzw EC!
      Wir haben sie nicht wirklich gebraucht, jedoch haben wir Glasflaschen, und Saugstücke aus Naturkautschuk verwendet, unsere Tochter trinkt bis jetzt Muttermilch und Ansonsten meist Wasser aus einem normalem Trinkglas.
      Nur mit den Socken funktioniert das noch nicht so… Für die kleinen Kinder gibts zumindest Strumpfhosen mit Baumwollummanteltem Elasthan.
      In der Küche verzichten wir zB auf diverse Geräte, rühren die Zutaten für Kuchen und Brote von Hand zusammen, schneiden Obst und Gemüse mit Messern und Metallhobeln.

      Eingerichtet haben wir zwar doch vergleichsweise günstig aber sehr plastikarm, vom geöltem Vollholzboden über die Vollholzarbeitsplatte, bis hin zu Öko-Matratzen – im Kinderzimmer haben wir unsere alten Wohnzimmermöbeln mit gebrauchten aus Willhaben geschickt ergänzt! – als Kompromiss!

      Im Kinderzimmer sucht man vergeblich Plastikspielzeug (das ist sowieso klar)!
      Unser ganzes Kaufverhalten hat sich verändert, nach und nach. Leider haben wir bis heute Probleme gänzlich plastikfrei einzukaufen! Oft stehen wir dann vor der Entscheidung Bio oder Plastikfreie Verpackung, usw, aber es wird stets besser!

      Also danke für die Lebensverändernde Öffentlichkeitsarbeit!

  13. Hallo,
    wir haben zu Hause auch begonnen, umzustellen. Bisher sind vor allem 2 große Kisten voll „Tupperware“ in den Keller gewandert. Wir haben für die Vorratshaltung auf alte Rex und Weckgläser zurückgegriffen. Was soll ich sagen, das Kochen macht viel mehr Spaß und es schaut vor allem so schön aus!
    Die Milch holen wir schon länger beim Biobauern, nun haben wir dafür von Weck 1l-Flaschen gekauft, sieht wirklich edel aus jetzt im Kühlschrank.
    Und als Wasserflasche dient eine 1/2 l Glasflasche mit einem Patentverschluss aus Porzellan.
    Schneidbretterln sind sowieso alle aus Holz.
    Schaut euch mal das Fotoalbum an!
    http://picasaweb.google.at/graf.sonja/NoPlastic#

    LG Sonja

  14. Liebe Sonja!

    Die Fotos sind super! Das sieht fast aus wie bei uns zu Hause!
    Viel Erfolg und Spass bei der weiteren Umstellung.

    LG Sandra

  15. Liebe Sandra, liebe Alle,
    zum Thema ‚Nudeln‘ möchte ich berichten: Ich habe gestern im ganz, ganz normalen Supermarkt Barilla-Nudeln im 500g-Karton und ohne Plastikfenster gefunden! Dort gab es eine ganze Menge verschiedener Barilla-‚Nudeltypen‘, manche davon mit Plastikfenster, aber manche auch ohne. Auf der Schachtel steht auf der Oberseite tatsächlich auch klein drauf ‚Verpackung Karton, Entsorgung Altpapier‘. Klingt, als hätte ja jemand was gemerkt!?!
    LG
    F

  16. Liebe Frauke!

    Auch ich habe diese Nudeln mittlerweile bei uns schon in einigen Supermärkten entdeckt und hege ebenfalls die Hoffnung, dass das ein Schritt in die richtige Richtung ist, der zur Nachahmung anregt.
    Am besten wäre natürlich Recyclingpapier…

    LG Sandra

  17. Hallo zusammen,

    auf die Gefahr hin, dass das hier schon irgendwo diskutiert wurde (dann bitte ich um nen kurzen Hinweis), wollte ich mal fragen, wie ich das Problem mit dem Gemüsefach im Kühlschrank lösen kann. Das ist natürlich aus Plastik und wenn ich das Gemüse vom Markt (kaufe da immer mit einem alten Leinenbeutel ein) in den Kühlschrank lege, ist es ja eigentlich aus mit der Plastikfreiheit.

    Ansonsten ganz viele tolle Tipps hier. Nur leider sprengen halt viele Sachen mein studentisches Budget (nur Biosupermarkt ist einfach nicht drin). Außerdem muss ich in einem „normalen“ Supermarkt ganz oft zwischen konventionellen Produkten in Glas- oder Papierverpackung und Bioprodukten in Plastik abwägen.
    Eigentlich schade.

    VG
    Fabian

    1. Hallo, Fabian,
      ich würde empfehlen, die Sachen vom Markt mit dem alten Leinenbeutel, oder mit normalem Papier umhüllt, in den Kühlschrank zu geben.
      LG Lucia

  18. Liebe Sandra,

    kannst Du mir erläutern, was „Rexgläser“ sind? Sind das einfach so große Einmachgläser? Wenn ja, wie soll man darin etwas einfrieren – Flüssigkeiten dehnen sich ja bekanntlich aus wenn sie gefrieren.
    Bin dankbar über jeden plastikfreien Einfriertipp!

    Herzliche Grüße,

    Uli

  19. Liebe Uli!

    Ja, Rexgläser sind Einmachgläser und die gibt es bei uns in verschiedenen Größen. Seit ich mit Rexgläsern einfriere ist mir noch kein einziges Glas gesprungen, auch nicht, wenn ich z.B.Suppen eingefroren habe, Man muss nur darauf achten, dass oben noch genug Platz ist und am besten verschließt man das Glas erst ganz dicht, wenn das Gefriergut schon gefroren ist.
    Als Alternative kannst Du natürlich auch Bioplastiksackerl verwenden (z.b.von Naku, siehe Alternativprodukte), was vor allem für größere Dinge oft praktisch ist. Ich verwende für Brot, Gebäck und Ähnliches auch Papiersäcke. Da ich diese Dinge normalerweise nicht länger als einige Wochen einfriere, habe ich auch noch kein Problem mit Gefrierbrand gehabt. Für kleine mengen eignen sich auch normale S chraubverschlussgläser. Ambesten auch erst wieder fest zumachen, wenn der Inhalt schon gefroren ist.

    LG und viel Spass beim Ausprobieren
    Sandra

  20. Hallo, Sandra,
    ich habe wieder mal ein wenig in Eurem Blog geschnuppert. Diesmal sind mir mehrere Vorschläge aufgefallen, an Firmen zu schreiben, um Plastikverpackungen einzudämmen.
    Man kann es versuchen, aber wir hatten vor Jahren überhaupt keinen Erfolg damit.
    Eine einzige von vielen Firmen hat uns geantwortet, viel Blabla, warum das alles nicht geht, was wir vorgeschlagen haben, und ein Satz aus dieser Antwort hat sich mir besonders eingeprägt:“ Die Marktwirtschaft ist nicht ökosozial, sondern beinhart!“
    Dieser Satz sagt wohl alles aus…. Er ist damals wie heute gültig und aktuell (seit über 25 Jahren!)

    Du hast wieder sehr viele interessante Neuigkeiten geschrieben, auf die ich bald näher eingehen werde.

    Für heute lG Lucia

  21. Hi,
    Habe mir eure Kommentare interessiert durchgelesen. Super, dass ihr das Thema anspricht. Ihr redet hier aber nur von den Plastikverpackungen der Lebensmitteln. Es gibt aber viel mehr um uns herum, sieht mal z.B. in euer bad. Duschgel, shampoo, cremes, waschmittel etc. alles plastik! Da frag ich mich, wie man zb. ein duschgel in ner anderen verpackung bekommt? Laut diesem Film, nehmen wir das Plastik auch über die Haut und Nasenschleimhäute auf, des heißt, man hat es trotzdem im körper, auch wenn man bei den lebensmitteln darauf achtet. Denkt mal darüber nach…

    1. Hallo!

      Du könntest mal unter „Plastikfreies Badezimmer“ auf diesem Blog nachlesen. Da findest Du recht viele Tipps für den plastikfreien Einkauf und für Alternativprodukte.
      Aber prinzipiell hast du sicher Recht damit, dass es trotzdem noch unzählige Quellen von Schadstoffen gibt, die sich nicht oder kaum vermeiden lassen.
      dennoch: ich bin überzeugt davon, es zu versuchen, wo immer es auch nur irgendwie möglich ist und in Bezug auf Plastikverpackungen (egal ob bei Hygieneartikeln oder Lebensmitteln) hat es auch noch den entscheidenenden Vorteil, dass wir so gut wie keinen Müll mehr produzieren.

      LG sandra

  22. Wir haben im Urlaub, die Reportage über die Familie Krautwaschl gesehen und waren sehr beeindruckt und haben gleich beschloßen, wenn wir wieder daheim wären, umzustellen.
    Beim Schnorcheln im Meer haben wir soviel Plastik gesehen.
    In den Straßen lag alles voll. Uns ging echt ein Licht auf…
    Leider war es mir vorher nie so bewußt, was wir so treiben… 🙁
    Heute war ich das erste Mal einkaufen und ich habe mich sehr darüber gefreut, Lebensmittel auch ohne Plastikverpackung zu finden, obwohl es davon ja leider noch viel zu wenig gibt.
    Werden uns die Dokumentation „Plastik-Planet“ demnächst mal anschauen. Bin sehr gespannt!

    Kann mir schon jetzt nicht mehr vorstellen, wieder zum alten Einkaufsverhalten zurück zukehren.
    > wenn einem dieser Plastik-Terror erstmal bewußt geworden ist…

    VIELEN DANK für diesen guten Impuls.
    Ich hoffe, dass auch wir in unserem Umfeld viele zum Umdenken erreichen werden.

    Liebe Grüße

    Sabrina

  23. Wir versuchen seit der Buchlektüre im Frühsommer auch unser Heim platikfrei zu bekommen. Nun wird es draussen kälter und bei uns beginnt die Teezeit. Hat jemand einen Tipp für einen plastikfreien Wasserkocher? Wir haben auch schon nach Flötenkesseln geschaut, aber auch die sind nicht plastikfrei und zudem brauchen sie mehr Strom. Für Tipps sind wir dankbar!!!

      1. Hi Nina, danke für den Tipp – da habe ich gerade mal geschaut. Aussen aus Edelstahl, innen Edelstahlboden (dh. Wände mit Kunststoff bemantelt?). Hmh. Und ansonsten auch viel Kunststoff. Da finde ich die von Cloer dann schon besser, obwohl die auch noch viel Plastik haben und die Rezensionen nicht sooo gut sind 🙁
        Am liebsten wäre mir ein Flötenkessel ohne Plastik! Nur den muss man erstmal finden…

        1. Halo!

          Ich verwende seit Beginn unseres Experiments einen Wasserkessel aus Edelstahl (aus dem Geschirrfachhandel) allerdings heizen wir mit einem Tischherd und ich bauche also in der kalten jahreszeit keinen Strom zum Wasserkochen.
          Als Alternative finde ich allerdings Wasserkocher, bei denen das wasser zumindest nicht mit Plastik in Berührung kommt auch nicht schlecht…
          LG sandra

    1. Hallo Sandra, hmh. Ich bin hin- und hergerissen. Mit einem Pfeiffkessel habe ich bisher keine Erfahrung, kostst an die 100 Euro, verbraucht wahrscheinlich mehr Strom als ein Wasserkocher. Hmh. Aber vom Wasserkocher mit aussen-Plastik wollte ich eigentlich weg. Wir haben nur Kaltwasser, also wirklich kaltes Wasser, aus der Leitung.

  24. Hallo!
    Hat von euch schon mal wer laktosefreie Milch und Joghurt in Glasflaschen gesehen? Würde mich sehr interessieren ob es dies auch gibt.
    Beide Kinder haben eine Laktoseintoleranz und Weizenallergie. Habe bis jetzt auch noch keine Dinkelnudel in Karton verpackt gefunden. Bin für jeden Tipp dankbar.

  25. Liebe Isabella!

    Bei laktosefreien Produkten bin ich mir im Moment nicht sicher, mir kommt aber vor, dass ich sowas schon mal in Glasflaschen gesehen habe. Werd da nochmalnachforschen und gebe Dir Bescheid, wenn ich fündig werde…
    Dinkelnudeln kaufe ich persönlich bei einem Bauern in unserer Nähe in großen Papiersäcken. Die Nudeln sind wirklich köstlich und auch relativ kostengünstig. Im Geschäft habe ich glaube ich auch noch keine Dinkelnudeln gefunden, die keine Plastikverpackung haben, ich denke aber, dass es sich auszahl, sich in der eigenen Wohnregion bezüglich solcher Produkte umzusehen. Das Ganze soll je praktikabel bleiben.

    LG inzwischen und hoffentlich bis bald (falls ich laktosefreie Milch in Glasflaschen finde…)

    Sandra

  26. Hallo Sandra!
    Bin vor einiger Zeit auf euer Projekt gestoßen, als ich für mich entschieden hatte, mehr Inhalt als Verpackung zu kaufen. Gestaltete sich anfangs schwieriger als ich dachte. Inzwischen habe ich schon eine „Einkaufsliste“ verfasst und an Bekannte und Freunde weitergegeben, welche jetzt auch weitgehend auf Plastik verzichten wollen. Ich finde, viele machen sich gar keine Gedanken darüber, wieviel „Müll“ sie eigentlich kaufen. Man sollte viel mehr aufrütteln und auf die Probleme von Plastik hinweisen. Auch bei den Firmen sollte man auf umweltfreundlichere Verpackungen mal hinweisen ( mich machen die umweltfreundlichen Müllsäcke in der Plastikverpackung immer wütend!). Es würde mich freuen, mal von dir zu hören.
    L. G. Hedy

  27. Liebe Hedy!
    Wie Du vielleicht meinem Aufruf zum Jahreswechsel entnommen hast, möchte ich in nächster Zeit auch gerne Initiativen von anderen Menschen vorstellen, die in Ihrem Lebensumfeld zur Vermeidung von (Plastik)müll beitragen oder sinnvolle alternative Möglichkeiten zur Verwendung von Plastikprodukten gefunden haben.
    Deine Initiative im Freundes- und Bekanntenkreis würde da sehr gut hineinpassen. Vielleicht magst Du mir ein kurzes MAil dazu an keinheimfuerplastik@aon.at schreiben.
    Bezüglich der Verpackungen von Bioproduktern hoffe ich, dass es bald einen „Musterbrief“ an Firmen geben wird, der dann auch auf diesem Blog erscheinen soll.
    LG sandra

  28. Hallo,
    ich bin gerade dabei, alle Einweg-Plastik-materialien aus meinem Haushalt zu verbannen. Habe letzte Woche den amerikanischen Film „Bag it“ gesehen und seither bin ich psychisch allergisch gegen Einweg-Plastik. Wieviele Millionen verendeter Tiere haben wir schon mit unserem Plastikmüll in allen Ozeanen auf dem Gewissen!
    Es ist klasse und ermutigend, wie Du konsequent Plastik vermeidest. Das sollte einfach jeder tun!
    Mit meiner Familie (3 Söhne) mache ich gerade ein Experiment: Wir sammeln jeglichen Kunststoffmüll von einer Woche und dann werde ich alles auf einem Tisch ausstellen und gemeinsam diskutieren, was wir tun können, um all die Plastikverpackungen zu vermeiden.
    Herzliche Grüße,
    Martina

  29. Liebe Martina!

    Euer Experiment halte ich füe eine ganz tolle Idee. Magst Du mir vielleicht ein kurzes Mail darüber an keinheimfuerplastik@aon.at schreiben? Dann würde ich diese Geschichte nämlich gerne auf dem Blog vorstellen. Ich glaub, das ist eine Supermethode, sich selbst und den Kindern die Problematik so richtig „greifbar“ zu machen.

    LG sandra

  30. Dieser Blog ist eine Offenbarung!
    Auch ich kämpfe gegen Plastikmüll. Bisher leider noch nicht genug, wie ich den Beiträgen hier entnehmen konnte. Vor nicht einmal einer Stunde fragte ich mich, wie eigentlich unsere Großmütter und Urgroßmütter Lebensmittel aufbewahrten – vor dem Plastikzeitalter also.
    Wie verpackt ihr Wurst und Käse? Pergamentpapier? Beschichtet – unbeschichtet?

  31. Danke Hilla!

    Ich verwende normalerweise Edelstahlboxen, die ich selber mitbringe. Hartkäse lasse ich mir notfalls auch in ein Papiersackerl verpacken (ohne beschichtung!). Für Weichkäse oder Schinken ist das natürlich nicht so gut geeignet. Als Alternative kann ich dir auch noch Wachspapier empfehlen. Findest du z.B. bei http://www.manufactum.de.
    Dort gibt es übrigens auch viele andere empfehlenswerte Dinge, zwar eher gehobene Preisklasse, aber dafür größtenteils sehr hochwertig und langlebig.

    LG Sandra

  32. Hallo Sandra,

    ich finde euere Bemühungen echt toll.
    Wenn ich jedoch deine Beiträge lese, so muss ich feststellen, dass es für euch in mancherlei Hinsicht sicherlicht leichter ist durch eure Anbindung an eine große Stadt mit guter Infrastruktur.
    Wir wohnen in der Nähe von Wiener Neustadt. Hier gibt es schon auch einen Biosupermarkt und z.B. ein Sonnentorgeschäft. Aber gerade im Biosupermarkt bekommt man sehr viel Ware aus Deutschland, etc. was uns auch sehr widerstrebt.
    Natürlich gibt es im Umkreis bis 30 Kilometern viele Biobauern auch mit Abhofverkauf. Aber für den täglichen Einkauf ist das nicht machbar. Und alles geht nun mal nicht auf Vorratshaltung. Auch ist es uns ein Anliegen die Autofahrten eher einzuschränken.
    Einige Jahre gab es im Ort einen Bauern, der einen Milchautomaten hatte (war zwar nicht bio). Leider hat er mit den Tieren aufgehört und sich ganz auf den Heurigenbetrieb konzentriert. Der hygienische Aufwand für den Automaten war auch sehr groß.
    Somit kapituliere ich leider immer wieder beim Lebensmitteleinkauf. Ich kann nur sagen, wir bemühen uns, aber es wird einem schon ziemlich schwer gemacht.

    Mich würde auch interessieren, wo man gute Aufbewahrungsbehälter (Glas, Metall) für Lebensmittel bekommen kann. Zur Zeit suchen wir für unsere Küche Schütten für Mehl, Zucker, etc. Grundsätzlich sind wir auch schon fündig geworden. Es gibt welche aus Bleikristall. Sie haben nur den Nachteil, dass die Schütte selbst schon ca. 1 kg wiegt und der Griff eindeutig nur für (eher zarte) Frauenhände gebaut ist. Falls ihr also hier einen Tipp habt würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße Alexandra

    1. Hallo Sandra,
      Tipp für Schütten habe ich leider keinen, aber als Kühlschrankbehälter kann ich Dir die Gastronormbehälter aus Edelstahl empfehlen. Ich verwende sie zur Aufbewahrung für Käse, Aufstriche etc.. Ich bereite auch Joghurt darin zu, siehe mein Thread weiter unten.
      Liebe Grüße,
      Marie

  33. Hallo,

    letztens kam auf arte ein Film zum Thema Windel-Wickeln-Wegwerfen
    (http://videos.arte.tv/de/videos/wickeln_windeln_wegwerfen-6353290.html).
    Das war dann auch der Anlass endlich mal „Plastic Planet“ zu sehen und euer Experiment kennenzulernen!
    Vorallem euer Experiment hat uns echt gezeigt, wo und wie man als Familie einfach anfangen kann.
    Ich finde zudem, Wegwerfen hat nun System. Wenn man sich nicht so richtig trennen kann, dann stellen wir uns einfach die Frage Plastik oder nicht 😉
    Klar ist nicht alles ohne Plastik machbar. Nachdem Film bekommt man so eine richtige „3D-Brille“ für Plastik (Plastanoia 😉 )

    Erschecken tut mich immer wieder unsere Küchenzubehör (Küchenmaschine, Rührschüssel etc.).
    War letztens mal in der sog. Glasabteilung der Haushaltsabteilung bei Galeria Kaufhof und siehe da, soo viele Alternativen. Zu Mindest habe ich jetzt eine große Wunschliste von Edelstahl und Glasartikeln der Firma WMF …..

    Was Kochen, Putzen und Körperpflege angeht sind wir ebenfalls Anhänger der sog. „Salat-Beauty“ (Essig-Olivenöl-Salz).
    Viele weiter Nützliche Tipps dazu fand ich u.a. auch im Beiheftchen vom Natron oder unter: http://www.wundermittel-natron.info/index.php

    Zur Anwendung von Apfelessig in Küche, Bad, Körperpflege und Naturmedizin kann ich nur folgendes Buch empfehlen:
    Das große Praxisbuch Apfelessig.
    Rezepte für Gesundheit, Wohlbefinden, Küche und Haushalt (Margot Hellmiß)

    Ich danke euch nochmal von Herzen für eure Initiative und vielen vielen hilfreichen Infos!

  34. Neulich habe ich an einige Bio-Lebensmittel-Hersteller gemailt, welche Verpackungsmaterialien sie verwenden und warum. Ich komm nämlich immer noch nicht um Plastik rum – grade wenn ich Bio kaufe! Dennree hat als erste Firma geantwortet und ich will mal zusammenfassen, was sie geschrieben haben: Sie verwenden vorwiegend Polyethylen- und Polypropylen-Folien Diese seien Weichmacher- und Bisphenol-frei und könnten zudem in hauchdünner Schicht und somit sparsam verwendet werden. Joghurtbecher bestehen aus pappeummanteltem Polystyrol, womit man nicht zufrieden sei, aber an Alternativen arbeite. Deckeldichtungen an Pfand- und Schraubverschluss-Gläsern bestehen aus PVC, mit dem man gar nicht zufrieden sei, allerdings gebe es hierzu noch keine Alternative. Derzeit wird getestet, ob ein neu auf den Markt gekommener thermoplastischer Kunststoff auf Polypropylen-Basis verwendet werden kann, um die PVC-Dichtungen abzulösen.
    Bei Papierverpackungen befürchtet Dennree eine Belastung der Nahrungsmittel mit Schwermetallen und Bisphenol aus den Druckfarbenresten, besonders bei fetthaltigen Lebensmitteln.
    Was meint ihr dazu?
    ich halte euch bezüglich evtl. weiterer Antworten anderer Hersteller auf dem Laufenden.

  35. Nun haben auch Rapunzel und Spielberger geantwortet.
    Die Argumente gegen Kartonverpackungen sind jeweils die Bedenken wegen Rückständen im Recyclingpapier bzw. -karton. Alle legen bei den verwendeten Plastikverpackungen (PP und PE, in geringem Maße auch PET) größten Wert auf Freiheit von BPA, Weichmachern etc. Rapunzel geht sogar so weit, die Kunststoffteile an Produktionsmaschinen entsprechend zu prüfen und ggflls. auszutauschen, sobald ein noch unbedenklicher Werkstoff zur Verfügung steht. Papier sei zB für Nudeln aus diversen (und im Schreiben aufgeführten) Gründen nicht geeignet.
    Hinsichtlich Bio-Kunststoffen wird angeführt, dass solche auf Zellulose-Basis weder kleb- noch schweißbar seien, solche auf Maisstärkebasis, sie kleb- und schweißbar sind) aber für gewöhnlich nur aus genmanipuliertem Mais erhältlich sei, was man (verständlicherweise) auch nicht wolle.

  36. Joghurt im Sommer selber machen mit der Energie der Sonne:
    Mich störte schon lange, dass man Joghurt fast nur noch im Plastikbecher kaufen kann. Wenn man – so wie ich – jeden Tag 250g verzehrt, kommt da ein ganz schöner Plastikmüllberg zusammen. Ich stand kurz davor, mir einen Joghurtbereiter zu kaufen, der mit Strom läuft. Doch zuvor wollte ich noch ein kleines Experiment wagen: Bei Metro kaufte ich mir 2 Stück „Gastronorm“-Behälter mit Deckel (Größe 1/2), gab jeweils einen halben Liter Milch (aus der Glasflasche) und einen Löffel Joghurt (aus dem Plastikbecher, aber nur beim ersten Mal, danach habe ich die Milch mit selbstgemachten Joghurt „geimpft“) hinein und stellte das Ganze zugedeckt für einige Stunden in die Sonne. Was soll ich sagen, das Joghurt ist wunderbar gelungen! Metallgefäß und Deckel erwärmen sich in der Sonne auf die ideale Temperatur, sodass sich die Joghurtbakterien vermehren. Sobald die Behälter abgekühlt sind, eignen sie sich anschließend perfekt für die Aufbewahrung im Kühlschrank. Die Deckel haben zwar keine Dichtung und werden nur lose auf den Behälter gelegt, durch Kondenswasserbildung saugt sich der Deckel aber meistens fest. Die Gastronormbehälter gibt es in verschiedenen Größen und kosten in der Halbliter-Ausführung etwa 6 Euro, der Deckel ist separat erhältlich und kostet auch nur ca. 3 Euro. Wer sich unter den Gastronormbehältern nichts vorstellen kann: Das sind die Behälter, in denen das Essen am Buffet serviert wird. Leider funktioniert das Ganz nur bei warmem Wetter, ob´s das Joghurt auch auf dem Heizkörper gelingt, wird sich zeigen. Ansonsten gibt´s ja noch stromsparende Joghurtbereiter. Einen stromlosen hätte ich auch schon gefunden, nur ist der leider aus Plastik…

  37. Vielleicht kann mir wer helfen, mein lieber Sir möchte nicht auf sein Toastbrot verzichten und ich habe bisher noch keines ohne Plastikhülle gefunden! Würde zur Not auch eines in Bio-Plastik nehmen!

    Lg Sibylle

  38. Hm, also unser Bäcker backt Toastbrot selber. Ohne Zusatzstoffe und aus regionalem Weizen. Er verschickt das auch – natürlich ohne Plastik.
    Keine Ahnung, wo du wohnst – vielleicht wäre das ne Alternative?

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