Gramm für Gramm – ohne Müll

Letzten Freitag hatte ich das große Vergnügen, Sarah Reindl wiederzutreffen. Ich hatte mit ihr in den letzten Jahren immer wieder Kontakt, weil sie von unserer „Plastikfreien Zone“ und dem konsequenten Versuch, plastikfrei einzukaufen, fasziniert war und unbedingt auch selber in diese Richtung etwas machen wollte.                 „Gramm für Gramm – ohne Müll“ weiterlesen

Start meines neuen Blogs oder Warum A+++ nicht immer das beste sein muss

Wie angekündigt hat der Start meiner „politischen Laufbahn“ in den letzten Monaten meine volle Aufmerksamkeit erfordert! Dass ich kaum mehr Zeit gefunden habe, über das wofür ich mich nun Tag für Tag einsetze zu berichten, hat nun aber auch das Bedürfnis geweckt, in einem neuen Blog etwas „breiter“ über mein (politisches) Leben und verschiedene Themen, die mich beschäftigen zu berichten.    „Start meines neuen Blogs oder Warum A+++ nicht immer das beste sein muss“ weiterlesen

Ein Fall von Zivilcourage ruft nach Nachahmung

 

Der Fall der Grazer Bioladenbesitzerin Ushij Matzer hat in den letzten Tagen für Aufregung gesorgt. Der Protest gegen eine Geldstrafe, wegen ihrer Weigerung Holzutensilien aus ihrem Laden zu verbannen und gegen Plastikteile zu ersetzen, ist ihr sogar ein paar Tage Ersatzfreiheitsstrafe wert.

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Alternativen gibt es- man muss nur wissen wo

Unter diesem Motto will ich Euch nun immer wieder Menschen, Betriebe und Aktionen vorstellen, die ich im Zuge unseres Experiments und bei meinen Lesungen und Vorträgen kennen gelernt habe. „Alternativen gibt es- man muss nur wissen wo“ weiterlesen

Was hat Entschleunigung mit Plastik zu tun?

Abgesehen davon, dass Entschleunigung ein guter Grund für mich war, in den letzten Wochen meine Aktivitäten auf diesem Blog wiedermal relativ sparsam zu halten, auf den 1. Blick nicht viel. Doch schon auf den 2. Blick erkennt man so was wie einen umgekehrt – proportionalen Zusammenhang.

Denn unser enormer Plastikverbrauch (vor allem bei Verpackungen von Lebensmitteln und Verbrauchsgütern) hängt wohl nicht unwesentlich damit „Was hat Entschleunigung mit Plastik zu tun?“ weiterlesen

„Einfach tun“ (Teil1) – Florian Hubmann:

Wie angekündigt möchte ich Euch in Zukunft immer wieder Menschen/ Vereine usw. vorstellen, die nicht mehr nur über einen Systemwandel reden, sondern auch bereits begonnen haben, konkrete Schritte zu setzen. Menschen, die die Veränderung also schon begonnen haben und nicht darauf warten, bis andere damit anfangen.

Florian Hubmann ist Kaufmann in Stainz. Vor zirka 1einhalb Jahren hat er das große Kaufhaus mit vielen verschiedenen Abteilungen (von Lebensmitteln über Kinderspielzeug, Kleidung und Drogeriewaren) von seinen Eltern übernommen und ist seither laufend dabei, sein Sortiment auf regionale und biologische Produkte zu erweitern bzw. umzustellen. Wobei der Grad der Umstellung naturgemäß auch davon abhängig ist, wie gut die neuen Produkte von den KundInnen angenommen werden.

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Einkaufsparadies für Verpackungsmuffel

Mehrere von Euch haben mich in letzter Zeit schon auf die neue Wiener „Maßgreißlerei“ Lunzers hingewiesen (Ähnliches gibt es meines Wissens ausgehend von London schon in mehreren Großstädten in Europa).

Was in herkömmlichen Supermärkten normalerweise unmöglich ist, ist hier ganz normal:

Einkaufen von „offenen“ Lebensmittel nach Maß und Ziel, mit mitgebrachten Behältern oder vor Ort verfügbaren wieder verwendbaren Verpackungen.

Man kauft also tatsächlich nur das, was man wirklich braucht (also die Lebensmittel) und erzeugt normalerweise überhaupt keinen Müll.

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Webshop einmal anders!

Eine treue Leserin dieses Blogs, die ich vor einiger Zeit bei meiner Lesung im Stift Zwettl persönlich kennengelernt habe, hat nun einen „alternativen“ Webshop eröffnet.

Aus persönlichen Gesprächen mit ihr, weiß ich wie sorgfältig sie sich bemüht hat, dort wirklich nur Produkte anzubieten, die ihren hohen ökologischen und ethischen Ansprüchen genügen. Natürlich geht es auch hier nicht ganz ohen Kompromisse – aber das entspricht ja auch meiner Philosphie!

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Aufruf

Kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich Euch (zumindest denjenigen, die es noch nicht gemacht haben) noch sehr an´s Herz legen diese beiden Petitionen zu unterschreiben:

1.) Gerade die EU-Kritischen unter Euch sollten das Instrument der europäischen Bürgerinitiative unbedingt nutzen (die anderen natürlich auch:-))

http://www.stopoekozid.at/

Hier nur ein kurzer Auszug daraus! Mehr Infos und die Möglichkeit online zu unterschreiben findet Ihr auf der Webside!!

Das Ziel unser Initiative ist sehr einfach: Umweltzerstörung soll als Verbrechen anerkannt werden. Ein Verbrechen, für welches die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Eine umgesetzte Ökozid-Richtlinie hätte weltweite Konsequenzen. Viele der für Ökozid verantwortlichen Unternehmen sind in der EU registriert und europäische Pensionskassen und Banken gehören zu den größten Investoren Ökozid-verursachender Aktivitäten. Durch das Importverbot Ökozid-verursachender Güter und Dienstleistungen werden faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen, da jeder, der in der EU Geschäfte machen möchte, sich dem Gesetz fügen müsste.

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist ein basisdemokratisches Instrument, welches 2009 in der Europäischen Union eingeführt wurde und seit April 2012 im Gebrauch ist. Es ermöglicht Bürgern, die EU-Gesetzgebung mitzugestalten. Wenn mindestens 1 Millionen EU-Bürger aus mindestens 7 verschiedenen Ländern für unseren Vorschlag stimmen, muss die Europäische Kommission ihn in Betracht ziehen und wir haben das Recht auf eine öffentliche Anhörung im Europäischen Parlament. Dies ist viel mehr als eine Petition. Eine EBI zu unterzeichnen bedeutet, euer Recht als EU-Bürger einzufordern, die Gesetzgebung mitzugestalten.

http://www.youtube.com/watch?v=hJ2Qx4vdmvs

http://www.youtube.com/watch?v=nuxoWA0tiyI

2.)

http://www.activism.com/de_AT/petition/plastiksackerlverbot-in-oesterreich-fortsetzung/209

Petition für ein Plastiksackerlverbot in Österreich

An die Regierung des Landes Österreich und ihre Vertreter
Sämtliche Hersteller von Plastiksackerln und
Firmen, die Plastiksackerln verkaufen, bzw. verschenken

Plastiksackerln werden in der Regel aus Polyethylen oder Polypropylen hergestellt. Es dauert bekanntermaßen bis zu 400 Jahre, bis so ein Sackerl in kleine Teile zerfällt, sich jedoch noch immer nicht vollkommen aufgelöst hat. Wir fordern daher ein sofortiges Plastiksackerlverbot österreichweit zum nachhaltigen Schutz und Erhalt unseres Ökosystems.

Diese Petition läuft zeitgleich in Facebook. Alle ZeichnerInnen dieser Petition sollten nur einmal zustimmen.

Danke an alle, die sich die Zeit nehmen!!